Boston – been there, was fine

Ich glaube, ich werde es beibehalten, abends oder nachts in unbekannte Großstädte einzufahren. Die Straßen sind leerer, die Fahrer nicht mehr so gestresst, die ganze Stadt atmet irgendwie aus. Das fand ich schon in New York gut und hier in Boston war es wieder so. Ich bin eine Weile umhergefahren – das Bett im Hostel hatte ich ja sicher. Bostons Skyline gefällt mir besser als die von New York; sie ist kompakter und nicht so hoch, dafür eher eine selbstbewusst-bodenständige Einheit. New York wirkte zwar cool, durch die einzelnen Skyscraper – fast wie eine Ansammlung von leuchtenden Zahnstochern – auch sehr individuell und irgendwie arrogant. Aber trotzdem cool, bitte nicht falsch verstehen.

Boston am Tag ist auch gut. Ich wollte schon immer mal hierher, ohne genaue Vorstellungen davon zu haben, was mich erwarten würde. Ich hatte keine Skyline vor Augen, nur Backsteinhäuser – und die nicht allzu hoch. Damit lag ich ja schon mal richtig. Es gibt sehr viel Grün, viele Kids, die hier happy rumflitzen (die Eltern sind in der Nähe – mal mehr, mal weniger happy), viele schöne Gebäude, viele liebevolle Details an den Häusern und in den Straßen.

 

Ich schaue in die Public Library rein (die erste der US – aber hab ich das nicht schon in Baltimore gehört?). Hier ist es laut (die Leute telefonieren!), die Räume sind irgendwie fake-chic – kein Vergleich zur Peabody Library in Baltimore. Aber immerhin arbeiten mehr als zwei Leute tatsächlich mit einem Buch 🙂

 

So, wieder raus – reicht auch. Ich schlendere noch ein wenig durch die Stadt – hier sind ein paar Eindrücke:

 

Natürlich will ich Euch auch ein wenig am Hostelleben teilhaben lassen – vor allem am Frühstück.

 

Gleich geht es raus aus der Stadt in Richtung Norden, weiter auf der US 1 oder der etwas kleineren und verschlungen parallel laufenden 1A. Auf beiden bin ich schon seit ein paar Tagen unterwegs – sie führen die Küste entlang bis hoch nach Kanada. Jetzt freue ich mich auf ein Stück von New Hampshire und dann auf Maine, auf etwas mehr Weite (und hoffentlich gute Schlafplätze). Portland soll schön sein und der Acadia National Park um Bar Harbor sowieso. Wir werden sehen!

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