Brücke-Tunnel-Brücke-Tunnel-Brücke…

… und das auf 37 (!) Kilometern. Als mein Schatz vor meiner Reise zufällig diese Brücke entdeckte, war klar: Da will ich rüber. Ist zwar ein Stück südlich von Baltimore, obwohl ich ja eigentlich nach Norden will – aber hey: Ich habe Zeit!

Die Brücke ist obercool, besonders natürlich auf dem Motorrad. Und weil ich die im Leben nicht angemessen fotografieren kann, schaut sie Euch einfach hier an.

Ich genieße derweil den Anblick des Frachters und schwelge in Erinnerungen an meine Überfahrt.

Ich fahre weiter nach Norden – da soll es einen ganz tollen Campingplatz im Assateague State Park direkt am Meer geben. Den will ich mir nicht entgehen lassen. Im letzen Licht des Tages sehe ich die traumhafte Landschaft von Virginia – viel Wasser, viele Lagunen, wunderschön. Irgendwann gegen 23 Uhr komme ich dann tatsächlich auf dem Platz an und finde eine Lücke für mich.

 

Ein Zelt im Dunklen aufzubauen ist möglich, aber nicht schön. Bin stolz auf mich und George (mein Zelt*), dass wir das so gut hinbekommen. Kurz bin ich irritiert, als ich am Nebenplatz zwei Pferde sehe, die von den Besitzern in die Weite geschickt werden. Laufen die nicht weg? Kommen die wieder? Und warum haben die überhaupt Pferde hier? Ach, Amerika…

Am nächsten Morgen frage ich mich, ob das mit den Pferden eine Halluzination war. Und bin doch sehr erleichtert, als ich einen Haufen Pferdeäpfel finde. Im Laufe des Tages wird sich herausstellen, dass es die wilden Pferde des State Parks sind – aber ich mache jetzt erstmal einen Spaziergang am Meer. Direkt aus dem Schlafsack raus, was für ein Luxus! Wollt Ihr mitkommen?

 

* Das war‘ s dann dann jetzt auch mit den Dingen, die Namen haben 🙂

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