Hannover, here we come!

Gut, der dicke, immer noch USA-dreckige Bär und ich werden wohl nicht mit dem Motorrad von Kiel nach Hannover fahren.

Natürlich wäre es cool gewesen, aber das eben im wahrsten Sinne des Wortes. Manche Dinge müssen nicht sein.

Ich freu mich riesig auf die Live-Show im Kulturcafé Gingkoo und hoffe, dass viele Neugierige und Reiselustige mit Gynsburgh und mir auf die Reise von Kiel nach Idaho Falls kommen! Also von Ost nach West – nächstes Mal geht’s (Überraschung!) von West nach Ost, von San Diego nach Miami.

Let’s ride!

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Steinbeck – ich, Rosinante – Josi, Charley – Gynsburgh. Noch Fragen?

Höchstens eine weitere Parallele: Nämlich, dass die von uns (wenn auch zeitlich knapp versetzt) unternommenen Reisen durch die USA viele gemeinsame Abschnitte hatten.

Gynsburgh hat seine Nähe zu Steinbeck und dessen Freunden ja bereits auf unserer Überfahrt in die Staaten entdeckt:

Wer ihn kennt, ahnt, dass es von da noch ein kleines bisschen schwerer mit dem Dicken auszuhalten war. Aber natürlich muss man ihn einfach lieben… Und meine Mutter konnte das ja nicht ahnen, als sie mir das Buch geschenkt hat. Das sich übrigens auch noch grandios liest.

Wie dem auch sei: Natürlich haben wir das Steinbeck-Museum in Salinas, Kalifornien, besucht und waren hellauf begeistert. Bücher und Filme sind hochspannend und kreativ dargestellt – wer in Kalifornien ist, muss da einfach hin.

Wer jetzt genug von Gynsburgh gesehen hat und noch mehr von Steinbeck sehen und erfahren will, wird hier fündig. Arte hat bis Ende April eine Doku über die Steinbecks Tour in der Mediathek.

Viel Spaß!


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Ich spring dann mal.

Hoffentlich.

Denn das ist tatsächlich ein Thema, das mich seit einigen Jahren begleitet: der Sprung vom 10-Meter-Turm. Ich will es einfach wagen – und nicht erst als 70-Jährige. Obwohl die Aufmerksamkeit dann wohl größer wäre.

Also (quasi als Nachtrag zum Vorsätze-Artikel):

Am Ende dieses Jahres werde ich vom Zehner gesprungen sein. Jawohl.

Bist Du schon mal vom Zehner gehüpft? Wie war das?

Ich glaube, es wird mir gut tun, mich an den Sprung heranzutasten, ein neues Wagnis einzugehen. Schließlich steht mit der Foto-Show in Hannover auch etwas Neues an, das mir gehörig Respekt einjagt. Zum ersten Mal bezahlen andere dafür, von mir und meiner Tour zu hören. Sicher, ich habe bisher auch mein Bestes gegeben für die, die nicht bezahlt haben, aber trotzdem.

Über meine Sprung- bzw. Fallfortschritte 1 – 3 – 5 – 7,5 – 10 Meter werde ich berichten – und mich bis dahin immer wieder an dem Kurzfilm „Ten Meter Tower“ (van Aertryck & Danielson) erfreuen, der Sprungnovizen bei der Entscheidungsfindung zum oder gegen den Sprung zeigt. Zu schön.

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USA-Fotoshow – 3. Feb – Hannover

Es ist soweit!

Nach einigen kleinen und halb privaten Foto-Shows gibt es nun die erste richtig offensichtlich-offizielle-öffentliche Foto-Show!

Wir werden von Ost nach West reisen – von Kiel über den Atlantik bis Baltimore, die Ostküste hinauf nach Maine, die Appalachen hinunter bis Tennessee über Missouri, Nebraska, South Dakota, Wyoming, Colorado und Utah bis Twin Falls, Idaho. Tolle Begegnungen, großartige Landschaften, wundervolle Menschen und natürlich die Hochs und Tiefs des Alleinunterwegsseins.

Mehr geht kaum… Oder doch – bei Teil 2 „Von West nach Ost“. Der kommt dann irgendwann.

Du willst dabei sein? Dann komm doch:

  • am 3.2.
  • von 17:30 bis ca. 20:00 Uhr
  • ins KULTURCAFÉ GINKGOO – Landwehrstr. 75 – 30519 Hannover-Döhren – 0511-844 854 66.
  • Eintritt: 10 Euro

Das wird ein feiner Abend – ich freu mich drauf!

Und Kay (Kay Steffens, er organisiert die Veranstaltung und sonst Blues Sessions): Ich komme mit weniger Gepäck als für die Tour, versprochen!

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Immer wahr.

„Life should not be a journey to the grave with the intention of arriving safely in a pretty and well preserved body, but rather to skid in broadside in a cloud of smoke, thoroughly used up, totally worn out, and loudly proclaiming ‚Wow! What a ride!’“

„Das Leben sollte keine Reise zum Grab sein, um dort möglichst hübsch und mit gut erhaltenem Körper anzukommen. Man sollte mit quietschenden Reifen in einer dicken Rauchwolke vorfahren, vollkommen abgerockt, und rufen: ‚Wow! Was für eine Fahrt!'“

Hunter S. Thompson, The Proud Highway: Saga of a Desperate Southern Gentleman (Quelle)

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Es liegt in der Familie. Angeblich.

Wer mich und meinen Bären Gynsburgh durch die USA begleitet hat, weiß, dass er zu allem eine Meinung hat – und natürlich die richtige. Sicher, davon kann ich mich auch nicht gänzlich freisprechen, aber jetzt fühlt der Kerl, der in Baggs, Colorado, ja sogar zum Hilfssheriff ernannt wurde, sich einmal mehr darin bestätigt, das Argumentieren in seinem Bärenblut zu haben.

In den Kinos läuft nämlich eine Reportage über eine Anwältin. Und obwohl das wie das Langweiligste auf Erden klingt, ist „RBG“ hochspannend, witzig und lehrreich. Der Film portraitiert die 85-jährige Ruth Bader Ginsburg – die derzeit einzige Frau am höchsten amerikanischen Gericht, dem neunköpfigen US-Supreme Court.

Dave Granlund / politicalcartoons.com

Diese Frau ist wirklich einzigartig und inzwischen eine Ikone junger progressiver US-Amerikaner – die produzieren schon Fanartikel wie Shirts, Tassen, Mini-RBGs!

http://www.scpr.org

Diese Papierbastelpuppen hatte ich früher als Pioniere!

http://blog.FCTRY.com

Schaut Euch den Trailer an und sucht vor allem fix ein Kino, in dem der Film läuft! Ich verspreche, dass es sich lohnt – und versuche inzwischen weiter, das unerträglich breite Grinsen in Gynsburghs Gesicht abzumildern – der Kerl behauptet doch allen Ernstes, mit Frau Ginsburg verwandt zu sein…

PS.: Einen Spielfilm gibt es ab März 2019 auch noch!

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