Maine – so far, so wonderful

Bevor ich die Küste verlasse und erst nach Westen landeinwärts und dann inlandig (ist das ein Wort?) weiter nach Süden fahre, will ich Euch noch ein paar Bilder meines Küsten-Maines schicken. Natürlich sind es nur persönliche Eindrücke – aber wir sehen die Welt eben nicht, wie sie ist, sondern wie wir sind. Das, was ich fotografiere, ist für mich wichtig – vielleicht für niemanden sonst. Insofern ist es auch weit entfernt von „Typisch Maine“ – zumal „typisch“ ja nun wirklich oft genug fotografiert wurde.

Es sind so unglaublich viele Eindrücke hier, so viele schöne Landschaften, so viele schöne und seltsame Dinge. Die Küste unterscheidet sich dabei naturgemäß vom Inland, das wohl sehr waldreich und viel menschenärmer sein soll. Schwer vorstellbar finde ich, dass alles hier auch hervorragendes Skigebiet ist – aber der Schnee ist dann offenbar da. Wie das Inland jetzt im Sommer ist, werde ich ja in den nächsten Tagen erfahren.

Richtig schnuckelig schön fand ich Camden. Urige Pubs, gute Coffeeshops mit leckerem Frühstück, ein schöner Hafen, Kultur (im Amphitheater neben der Bibliothek lief im Rahmen eines Shakespeare Festivals gerade „Romeo und Julia“) und viel Grün:

 

So, hier nun noch einfach ein paar Eindrücke – viel Spaß!

Flamingos scheinen wichtig zu sein – die sind alle aus Plastik und in ganz vielen Vorgärten zu finden. Die neuen Einhörner?

In JEDER Stadt – unglaublich. Besonders schön in der Stadt Mystic – „Mystic Psychic“.

Ein Kinderstuhl mit Seitenstützen für das Köpfchen – so fällt es nicht mehr in den Spinat. Genial!

Ich glaube, ich würde so einiges tun, um in diesem Haus und mit diesem Blick zu leben…

The Maine Beaches – nicht ganz so meins. Es gibt nur wenige Sandstrände, die meisten sind felsig.

Hab einen Sandstrand gefunden!

     

Die Bibliotheken haben es mir in den Neuenglandstaaten ja ohnehin angetan – offenes WLAN, sogar nachts. Und ich bin nicht die einzige, die es nutzt (offensichtlich – sie haben ja nicht auf mich gewartet ;-)). Den ganzen Tag über kommen die unterschiedlichsten Leute, um mit ihrem Laptop in der Bibliothek oder, wenn sie geschlossen ist, in unmittelbarer Nähe zu arbeiten. Ist das bei uns auch so? Ich könnte es gar nicht sagen.

Meist sind die kleinen Gemeindebibliotheken auch noch total süß:

 

Im nächsten Beitrag gibt es wieder den großen Übernachtungsreport – der geneigte Leser, der bis hierhin gekommen ist, darf gespannt sein!

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3 thoughts on “Maine – so far, so wonderful

  1. Arthur Bächle

    Liebe Eva,
    Deine Berichte sind ja überwältigend; wie verarbeitest Du diese unendlich vielen Eindrücke eigentlich alle, nachts mit Blick auf den Sternehimmel oder im Schlaf oder beim Kaffeetrinken oder oder oder ?
    Herzliche Grüße
    Arthur
    A propos Sternenhimmel: Schaue in der Nacht von Freitag auf Samstag bzw. von Samstag auf Sonntag nachts in den Sternenhimmel; in den Nächten sind besonders viele Sternschnuppen zu sehen, die „Perseiden“; vielleicht findest Du im Internet Hinweise auf die besten Beobachtungszeiten….ich nehme an, dass die Sternschnuppen auch in USA zu sehen sind. Ich werde mir das Vergnügen gönnen, nachts aufzustehen und eine ganz dunkle Ecke in der nahen Umgebung suchen….vorausgesetzt der Himmel ist wolkenfrei. …das ist einer übrigens meiner Wünsche, den ich mir noch erfüllen will, irgendwo in einer Wüste im warmen Sand zu liegen und die dort besonders gut sichtbaren Sterne zu bewundern.

    • Eva

      Lieber Arthur, buch den Flug. Ihr habt das Geld, Du hast die Zeit, Du bist fit. Es wäre fahrlässig, es nicht in absehbarer Zeit zu tun…

      Wie ich das alles vorarbeite? Ich glaube, noch gar nicht. Ich mache viele Pausen und versuche zu ordnen – auch mithilfe dieses Blogs. Auf dass ich dann zuhause verdaue.
      Viele Grüße! Eva

  2. Pingback: Aus dem Steinstraßenschreibstübchen | Eva-hin-und-weg

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