Auszeit mit Smurfy

Es fährt ja nicht jeder mit dem Motorrad los.

Manch einer wagt seine Auszeit mit einem betagten T2-Bulli – wobei die schlumpfblaue Farbe und der schnuckelige Name „Smurfy“ die Sache eindeutig schöner machen.

Wer nun im Wort Smurphy das legendäre „Was-schief-gehen-kann-wird-schief-gehen“-Gesetz vermutet, liegt absolut richtig.

Martin Röhrig hat über seine Auszeit ein Buch geschrieben, zu dem ich nur so viel sagen will: Ich mag keine Reiseberichte, diesen hier liebe ich. Authentisch, witzig, reisesehnsuchtsausbruchsfördernd und haptisch rundum ansprechend – ich habe im Moment kaum Kohle, aber die 19,90 Euro für dieses Juwel ausgegeben zu haben, bringt mich auf jeder neuen Seite zum Strahlen.

(c) Delius Klasing Verlag GmbH

Also: Hier mehr dazu lesen und dann gleich dort oder besser noch in der Buchhandlung um die Ecke kaufen!

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Ein ganzes ganzes Jahr.

Ein Jahr ist er her – der Aufbruch aus Kiel in mein großes Abenteuer.

Ja, ich weiß, dass die Zeit schneller vergeht, wenn man älter wird, aber sooo schnell??

Packen in Eile, weil natürlich alles viel knapper ist als geplant. 19 Uhr wollte ich los, es wurde 23 Uhr. 01:50 Uhr Ankunft in Tostedt, Übernachtung bei Cornelia, einer wunderbaren Studienfreundin.

Am nächsten Morgen weiter nach Bremerhaven – Josi abgeben. Meine Kleine fährt auf einem anderen Schiff über den Atlantik als ich, schnief…

Und ich mache mich mit dem ganzen Gepäck auf nach Antwerpen, wo die Independent Spirit auf mich wartet.

(Hier ist alles ausführlicher.)

Mehr braucht man nicht für ein halbes Jahr. Na gut, das Motorrad dann doch noch.

Eines muss ich gestehen: Wenn ich mehr Kohle hätte und weniger Schatz, würde ich sofort wieder losfahren. Die gleiche Strecke nochmal, diesmal aber mit viel mehr Zeit und hoffentlich mit ganz Wyoming, mit Montana, mit dem Crater Lake in Oregon.

Ich hab Sehnsucht.

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