„Land in Sicht!“

Vor einem Jahr hatte ich das magische Gefühlsmischmasch im Bauch, das dieser Satz auslöst: ein aufgeregtes Kribbeln, Vorfreude, Schiss. Ein riesiger Kontinent liegt vor mir und wartet – natürlich – nur darauf, von Josi und mir befahren zu werden.

Auf dem Foto ist das Land nicht zu erkennen, aber glaubt mir: Es ist da, irgendwo unter der untergehenden Sonne. Am nächsten Tag werde ich bei Sonnenaufgang in Chester, Philadelphia, aufwachen und ein paar Stunden später mein Frachtschiff Independent Spirit verlassen. Das wird traurig, weil ich auf dem Schiff 20 ganz wunderbare Menschen kennengelernt habe, die die Atlantiküberquerung zu einem der schönsten Erlebnisse in meinem Leben gemacht haben.

Und wisst Ihr was? Gestern bin ich in meinem Buch auf dem Schiff angekommen. Es ist toll, das alles nochmal so zu durchleben – selbst die Aufregung kommt wieder hoch. Ich komme also tatsächlich voran mit dem Buch, wobei es natürlich sein kann, dass kein Mensch irgendein Vorgeplänkel lesen will, das weder Josi noch die USA involviert. Ich vertraue da auf meine Lektoren.

Übrigens: Erinnert Ihr Euch noch an Ryan?

Er war derjenige, der mich an Bord begrüßt hat – er hatte Dienst. Damals war der Philippine Ordinary Seaman, also Matrose und Schiffsarbeiter.

Ich muss zugeben, dass ich ihn stundenlang hätte fotografieren können – irgendwas hat er. Wie dem auch sei: Seit einigen Tagen hat er noch etwas – nämlich den nächsten Schritt gemacht, um sich seinen größten Traum zu erfüllen. Als er es mir geschrieben hat, bekam ich totale Gänsehaut, ich hab mich riesig gefreut.

Was sein größter Traum ist? Nächstes Mal 🙂

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Wünschewagen goes TV

Lebensträume und letzte Wünsche sollte man nicht mit ins Grab nehmen.

Wo die eigenen Möglichkeiten nicht mehr reichen, hilft der Wünschewagen – ein liebevoll getarnter Krankenwagen, in dem sterbend kranke Menschen von medizinischem Personal zu ihren letzten Wünschen gefahren werden.

Morgen gibt’s bei sternTV eine Reportage:

 

Und bis dahin könnt Ihr ja überlegen, welchen Traum Ihr schon jetzt angehen könnt. Wir haben schließlich nur ein Leben. Aber wenn wir es richtig leben, reicht das auch :-).

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Beitragsbild: (c) Hans Op de Beeck (Ausschnitt)

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Noch einmal glücklich ~ ~ ~ Einblicke in die Wünschewagen-Arbeit

Ihr Lieben, es gibt einen neuen, wundervollen Film über die Arbeit des Wünschewagens – schaut mal rein!

Alle Infos zum ASB-Wünschewagen Schleswig-Holstein und wie Ihr ihn unterstützen könnt gibt es hier. Oder natürlich bei mir 🙂 .

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Beitragsbild: (c) ASB Schleswig-Holstein

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NDR 1 Welle Nord – der Knaller!

Ihr Lieben, ich muss einfach nochmal kurz angeben mit diesem Bild – ist das nicht lässig?

Danke an NDR 1 Welle Nord mit Jan Malte Andresen, Astrid Buchholz, Bettina Freitag, den Fotografen und die mir unbekannten Beteiligten für…

  • … die tolle Gesprächsatmosphäre beim Interview,
  • … die Geduld,
  • … die tollen Bilder und
  • … das tolle Marketing!

Ich hatte schon spannende Kontakte, weil im Sender so professionell gearbeitet wird.

Und darüber freuen sich Blog und Buch und ich!

 

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Träume nicht dein Leben – lebe deinen Traum.*

Seit meiner Teenagerzeit war die Motorradtour einer meiner größten Träume. Erst mit Ende 30 habe ich meinen Führerschein gemacht, endlich rückte der Traum näher. Mit dem Motorrad durch die USA, als Frau, allein – das klang für andere immer verrückt. Für mich nur ein bisschen; ich wusste, ich würde diesen Traum wahr machen.

Deshalb gefiel mir der Gedanke, während der Verwirklichung dieses Traums Menschen nach ihrem größten Traum zu fragen. Ich war nicht vorbereitet auf die Offenheit, mit der mir diese Menschen, die meinen Weg ja nur zufällig kreuzten, antworten würden.

Von ihren Träumen zu erfahren, war und ist ein großes Geschenk, das ich hier gern mit Euch teilen möchte. Danke an alle Träumer, dass ich Euren Wunsch und Euer Bild hier weitergeben darf!

Außerdem möchte ich Euch einladen: Wenn Ihr mögt, schreibt Euren großen Traum ins Kommentarfeld oder direkt an mich – ich puzzle ihn dann direkt in die Träume-Seite hinein. Das wär doch eine schöne Inspiration für andere und vielleicht ein Ansporn für Euch!

Und wer weiß – vielleicht wird ja bald einigen dieser Träume Leben eingehaucht?

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* Hat schon Marc Chagall gesagt.

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Laura’s Dream

Laura habe ich in einem schnuckeligen Diner nördlich von Ogden, Utah, kennengelernt. Nachts herrschten inzwischen Temperaturen um 0°C – für mich nicht unbedingt eine Einladung zum Zelten. Trotzdem hätte ich es getan – der Inhaber des Diners hatte mir seinen Innenhof angeboten.

Mit Lauras Mom.

Plötzlich kam ein „You can sleep on my couch!“ von links – dort saß Laura. Aus dem Nichts bot sie mir die Couch in ihrem Apartment an, in das sie erst einige Tage zuvor eingezogen war. Ich habe bei ihr ganz wunderbar geschlafen und ich freu mich sehr, dass sie mich und Euch an ihrem größten Traum teilhaben lässt:

„My biggest dream is to start an organization that provides housing, education, and developmental opportunities for children in foster care where they can progress and be better prepared for their future in an environment that is supporting and loving.“

Dass Laura fürsorglich ist, habe ich selbst erlebt – neben ihrer Badewanne konnte ich noch allerlei Beautyprodukte ausprobieren, während sie mit einer Freundin unterwegs war.

Vertrauen und Fürsorge – danke für beides, Laura, und von Herzen alles Gute für Deinen tollen Traum!

 

 

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