Es liegt in der Familie. Angeblich.

Wer mich und meinen Bären Gynsburgh durch die USA begleitet hat, weiß, dass er zu allem eine Meinung hat – und natürlich die richtige. Sicher, davon kann ich mich auch nicht gänzlich freisprechen, aber jetzt fühlt der Kerl, der in Baggs, Colorado, ja sogar zum Hilfssheriff ernannt wurde, sich einmal mehr darin bestätigt, das Argumentieren in seinem Bärenblut zu haben.

In den Kinos läuft nämlich eine Reportage über eine Anwältin. Und obwohl das wie das Langweiligste auf Erden klingt, ist „RBG“ hochspannend, witzig und lehrreich. Der Film portraitiert die 85-jährige Ruth Bader Ginsburg – die derzeit einzige Frau am höchsten amerikanischen Gericht, dem neunköpfigen US-Supreme Court.

Dave Granlund / politicalcartoons.com

Diese Frau ist wirklich einzigartig und inzwischen eine Ikone junger progressiver US-Amerikaner – die produzieren schon Fanartikel wie Shirts, Tassen, Mini-RBGs!

http://www.scpr.org

Diese Papierbastelpuppen hatte ich früher als Pioniere!

http://blog.FCTRY.com

Schaut Euch den Trailer an und sucht vor allem fix ein Kino, in dem der Film läuft! Ich verspreche, dass es sich lohnt – und versuche inzwischen weiter, das unerträglich breite Grinsen in Gynsburghs Gesicht abzumildern – der Kerl behauptet doch allen Ernstes, mit Frau Ginsburg verwandt zu sein…

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Nevada – die unbekannte Seite

Da hat sich einer aufgemacht, unbekannte Ecken von Nevada zu entdecken – besondere Menschen, besondere Orte, besondere Geschichten.

Ich spare mir weitere Worte – muss mich jetzt auch auf mein Vorstellungsgespräch einstellen 🙂

Hier geht’s nach Nevada. Ach, allein diese Bilder….

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(c) Paul Johnson – Middlegate Station

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Beitragsbild: (c) Nikola Knezevic – bei Hiko

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Kleine Flucht – noch bis 3. September

Hat jemand Sehnsucht nach Amerika (außer mir, meine ich)?

Und/ oder findet Bob Dylan ganz toll?

Dann gibt es hier was Schönes – leider nur noch bis zum 3. September in der WDR-Mediathek.

Viel Spaß!

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Mandatory Credit: Photo by REX/Shutterstock (14265a)
Bob Dylan
Various – 1966

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Stählerner Lärm und amerikanische Weite

Ein Buch empfehlen, obwohl ich es noch nicht gelesen habe?
Einen Link weiterleiten, obwohl der Text dahinter mir noch unbekannt ist?

Ich gebe zu: So etwas mache ich – wenn ich den Quellen vertraue. In diesem Fall dem Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk nova. Sie haben beide wunderbar unabhängig voneinander den äußerst sympathischen Fredy Gareis interviewt.

https://i2.wp.com/www.piper.de/uploads/import/produkte/produkt-13677.jpg?resize=415%2C631&ssl=1Der wiederum ist dreieinhalb Monate lang durch die USA gereist. Nicht irgendwie, auch nicht mit dem Motorrad, sondern mit den Hobos auf zwei Kilometer langen Güterzügen. Die Hobos tun das seit dem Bau der Eisenbahn – es war einer der Hauptwege, von Ort zu Ort und damit von Arbeitsstelle zu Arbeitsstelle zu fahren. Heute sind diese train rider vor allem Arbeitslose, Wanderarbeiter, Aussteiger – Mark Twain saß sicherlich versteckt in einer der rumpelnden Ecken.

Meine Sonntags- und Sommerempfehlungen sind also:

  • zum einen die beiden Interviews (beide mehrfach gehört)
    Deutschlandfunk Kultur (29:02 min)
    Deutschlandfunk nova (17:10 min).  Richtig grinsen musste ich bei den erstaunten Fragen der Moderatorin, wie im um alles in der Welt Fredys verrückte Pläne denn finanziell funktionieren sollen 🙂
  • zum anderen das Buch, das Fredy Gareis geschrieben hat über diese Zeit und die besonderen Menschen, denen er unter den Hobos begegnet ist (Link zum Buch = Klick aufs Cover).

So eine Reise würde mich tatsächlich mal reizen – wohl auch, weil so ein leises „nebengesetzliches“ Element dabei ist…

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Das schmerzt.

Habt Ihr von der Opioid-Krise in den USA gehört oder gelesen?

Jeden Tag (!) sterben etwa 100 (!!!) Menschen an dem Medikament, das überall als absolut harmlos verkauft wird: OxyContin.

In Moab, Utah.

Auf meiner Tour habe ich Hinweise auf Selbsthilfegruppen gesehen – aber es scheint, als müsse das Ganze noch sehr viel schlimmer werden, damit sich wirklich was tut. Denn die Verantwortlichen verdienen sich natürlich eine goldene Nase.

Die ARD hat einen deprimierend-erhellend Bericht gezeigt:

https://www.ardmediathek.de/tv/ttt-titel-thesen-temperamente/Horrordroge-auf-Rezept/Das-Erste/Video?bcastId=431902&documentId=53710370

 

(c) Beitragsbild: https://rwcnews.com

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Träume nicht dein Leben – lebe deinen Traum.*

Seit meiner Teenagerzeit war die Motorradtour einer meiner größten Träume. Erst mit Ende 30 habe ich meinen Führerschein gemacht, endlich rückte der Traum näher. Mit dem Motorrad durch die USA, als Frau, allein – das klang für andere immer verrückt. Für mich nur ein bisschen; ich wusste, ich würde diesen Traum wahr machen.

Deshalb gefiel mir der Gedanke, während der Verwirklichung dieses Traums Menschen nach ihrem größten Traum zu fragen. Ich war nicht vorbereitet auf die Offenheit, mit der mir diese Menschen, die meinen Weg ja nur zufällig kreuzten, antworten würden.

Von ihren Träumen zu erfahren, war und ist ein großes Geschenk, das ich hier gern mit Euch teilen möchte. Danke an alle Träumer, dass ich Euren Wunsch und Euer Bild hier weitergeben darf!

Außerdem möchte ich Euch einladen: Wenn Ihr mögt, schreibt Euren großen Traum ins Kommentarfeld oder direkt an mich – ich puzzle ihn dann direkt in die Träume-Seite hinein. Das wär doch eine schöne Inspiration für andere und vielleicht ein Ansporn für Euch!

Und wer weiß – vielleicht wird ja bald einigen dieser Träume Leben eingehaucht?

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* Hat schon Marc Chagall gesagt.

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