Vergesst es einfach.

Vergesst es einfach.
 
Vergesst die Atlantiküberquerung mit 25 km/h.
 
Vergesst die 10.822 km, die ich inzwischen gefahren bin.
 
Vergesst die Spinne, die mich fast ins Herz gebissen hat.
 
Vergesst die Nächte, in denen ich nicht weiß, ob mich der Schulhausmeister, der Bibliothekshausmeister, die Polizei oder doch ein lieber Mensch mit Kaffee weckt.
 
Vergesst alles.
Denn heute habe ich der wahrscheinlich größten Herausforderung meiner Reise ins Auge geblickt – und sie bezwungen.
 
Ich war beim Friseur.
 
Jede Frau weiß, was das bedeutet. Ein fremder Friseur. Und jetzt auch noch ein fremdes Land mit einem ganz komischen Präsidenten. Eine fremde Sprache. Dazu meine komischen Locken. Und ich hab es gewagt.
 
Schneiden 15 Dollar. Waschen 1 Dollar. Amerika, du Land meiner Träume – wen interessiert da Trump?!
 
Allein, dass ich es gewagt habe, macht mich so stolz, dass ich tatsächlich kurz überlegt habe, euch ein Foto zu schicken. Aber man muss es ja nicht gleich übertreiben, oder?
 
Dafür bekommt ihr eine bis jetzt unveröffentlichte Vorher-Version: Eva beim Schnüffeln. Das ist nicht illegal. Glaub ich.
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2 thoughts on “Vergesst es einfach.

  1. Wie jetzt?! Erst heiss machen und Spannung aufbauen und dann kein Bild von dir? Sind hier doch unter uns. Oder ist es so schlimm geworden. HiHi.
    Wächst ja alles wieder nach.
    Was kann es wohl sein?? Glatze mit Totenkopftattoo? Militaryhaarschnitt? Rastalocken? Blaue Haare?
    Wir sind gespannt!!

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