Ach man, das ist doch scheiße.

Nicht, dass ihr das Buch so nah an die Schwelle der Existenz gebracht habt – das ist einfach wunderbar 🌠

😡  Scheiße ist, dass diese Plattform nun automatisch 5.500 € als nächstes Level ausgibt.

⭐  Das Ziel dieser Kampagne sind 4.000 Euro.
⭐  Punkt.
⭐  Das ist der Betrag, der für die Realisierung des Buches nötig ist.
⭐  Wenn der erreicht ist, gehe ich in konkrete Absprachen mit den Profis für Cover, Bilder und Druck.
⭐  Wenn mehr als 4.000 Euro zugesagt werden, fließt das natürlich auch ins Buch – und 10% des “Überschusses” geht an die Obdachlosenhilfe Kiel. Genau wie 1€ pro Buch.

😡 Die unselige Formulierung “Mindestbetrag 100 €” hat die Plattform inzwischen geändert.

⭐  Es gibt keinen Mindestbetrag für eine Unterstützung.
⭐  Jeder Euro macht das Buch ein Stück wahrscheinlicher.

😡  Als Zahlungswege werden ums Verrecken nur Kreditkarte und Lastschrift angeboten.

⭐  Wer keines davon will, aber trotzdem mitmachen möchte, schicke mir eine PN oder eine Email an kontakt@eva-hin-und-weg.de. Wir finden einen Weg.
⭐  Abgebucht wird erst, wenn die 4.000 Euro tatsächlich erreicht sind.

❤️ So, genug ❤️

Wenn dich jetzt die unbändige Lust gepackt, das Buch mit zu ermöglichen und deinen Namen im Buch zu finden, dann sehr gern hier.

Viel fehlt ja nicht mehr zum ZIELlevel 😉


Unterwegs – Völker und Bücher

Liebe “Hin und weg”-Freund:innen und Begleiter:innen,

noch tue ich mich schwer mit diesem Doppelpunkt – ich gebe es zu. Aber nur “Freunde und Begleiter” sieht inzwischen auch nicht mehr richtig aus… Unsere Sprache ist offenbar gerade unterwegs – mal sehen, wo sie ankommt!

Unterwegs – zwei Völker

Wenn ich unterwegs bin, sammle ich viele Fragen. Die Antworten suche ich meist erst zuhause raus, oft im Zuge des Schreibens. Nicht selten sind es Dinge, die ich eigentlich wissen könnte oder sogar müsste – und oft kommen die dann als ein “By the way…” (im USA-Buch) oder ein “Übrigens…” (im Karpaten-Buch) zu meinen Lesern. Äh, Leser:innen.

So zum Beispiel die Sache mit den “Sinti und Roma” in den Karpatenländern (und natürlich in Deutschland). Für mich war “Sinti und Roma” fast schon eine feste, unbedingt zusammengehörige Wendung. Den Unterschied zwischen beiden hätte ich nicht benennen können. Dabei ist der ganz schön groß:

  • Roma kamen mehreren Etappen nach Mitteleuropa: in den 1960ern als Gastarbeiter, Anfang der 1990er als Flüchtlinge aus dem Jugoslawien-Krieg, Ende der 1990er aus dem Kosovo-Krieg.
  • Sinti kamen bereits im 15. Jahrhundert nach Mitteleuropa, vor allem Deutschland. Vertrieben wurden sie aber nicht etwa aus Südosteuropa – sondern aus Indien! Die Bezeichnung “Sinti” gibt es übrigens nur im deutschsprachigen Raum.

Weder Sinti noch Roma sind in ihren Ursprüngen “fahrende Völker”, die romantische Verklärung des “lustigen Zigeunerlebens” war einfach bequem. Das ewige Unterwegssein der beiden Völker erwuchs aus vielfachen Vertreibungen, ihnen wurde nirgendwo ein Zuhause gewährt.

Unterwegs – zum Blind Date

Freiwillig unterwegs bin ich mit meinem neuen Buch “Hin und weg – Blind Date mit den Karpaten”.

Fast drei Viertel der nötigen Finanzierungssumme sind zugesagt!! Wenn das letzte Viertel auch noch kommt, sodass insgesamt 4.000 Euro zugesagt sind, dann geht das Buch in die Produktion.

Ich freu mich über jede:n (???), die/der (meine Güte!) das Buch mit ermöglicht! Der Name im Buch und ggf. ein weiteres Dankeschön sind sicher.

Alles Weitere hier.

Lasst es euch gut gehen und habt einen erholsamen Sonntag!

Eva