Suche Titel – biete Ruhm

Ihr Lieben,

jedes Kind braucht einen Namen, jedes Buch braucht einen Titel. So also auch meines, aber ich tu mich damit soooo schwer!

Habt Ihr Ideen? Was würde Euch ansprechen, was neugierig machen, was zum Kauf verführen? Ich bin für jede Idee dankbar!

Ich suche einen Titel ( + Untertitel), der…

  • … neugierig macht,
  • … nicht zu viel verrät,
  • … aber doch eine Ahnung vom Inhalt vermittelt,
  • … der Motorradreisende, Abenteurer und USA-Liebhaber gleichermaßen anspricht und
  • … den man sich auch noch merken kann.

Is klar, ne?

Und es gibt auch was dafür: Der- oder diejenige, dessen bzw. deren Titel ich tatsächlich verwende, findet selbstredend namentliche Erwähnung im Buch. Und ein Exemplar als Geschenk – Ehrensache. Ersteres wird natürlich zu ewigem Ruhm führen.

Hier ist ein ganz früher Cover-Entwurf, alles ist vorläufig. Noch 🙂

Danke!!!

 

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Überbrückungsbücher

Ihr Lieben,

weil Ihr ja noch bis zum Frühling 2020 auf mein Buch warten müsst, dachte ich mir heute so, dass ich Euch ja mal Bücher zeigen könnte, die ich ganz grandios finde. Und die mich in meinem Reisen und Schreiben beeinflusst haben. Dass ich sie hiermit zum Kauf und zum Lesen empfehle, versteht sich von selbst, oder?

Die drei Bücher von heute kommen alle vom selben Autor: Andreas Altmann. Ich finde ihn einfach wunderbar, weil er schon immer kompromisslos sein Ding gemacht hat. Und während auf meiner “Was mache ich, um mir meinen Traum zu verwirklichen”-Liste nur putzen, verkaufen und Wohnung vermieten stehen, hat Altmann als Gärtner, Taxifahrer, Privatchauffeur, Spüler, Kellner, Anlageberater, Straßenarbeiter, Dressman und Buchclubvertreter gearbeitet.

Jetzt ist er Reisejournalist, und ich verehre ihn sehr. Warum? Weil er mit einem ganz besonderen Blick auf die Menschen vor sich und auf die Welt um sich herum schaut: immer klar, manchmal spöttisch, meist liebevoll. Er nennt Sinnliches ebenso beim Namen wie Schreckliches – und immer fühlt man sich an seiner Seite sicher.

Außerdem hat der Mann so viel gelesen und so viel nachgedacht – und lässt den Leser daran teilhaben -, dass jedes seiner Bücher zu mindestens zehn anderen führt, die man gern lesen würde.

Man kann aber auch mit dem Interview von Anfang Oktober anfangen (verfügbar bis 1.10.2020)

Sucht nach Leben
Dieses Buch ist ein Sammelsurium aus seinen Reisegeschichten. Hier speist er mit einer Geisha, begibt sich in die Hände eines amerikanischen Fernseh-Evangelisten, lässt sich als Sex-Schwächling von indischen Quacksalbern kurieren und vieles mehr.

Einer meiner Lieblingssätze: »Was freilich bedenklich stimmt, ist diese Nachlässigkeit im Umgang mit unseren Sehnsüchten, von denen wir so kleinlaut Abschied nehmen.«

34 Tage / 33 Nächte
Ich hatte auf meiner Tour durch die Staaten ja ein bisschen Geld. Gut, ich musste sparen, habe in den letzten Wochen auch mal den einen oder die andere um Geld gebeten und Krams, den ich nicht mehr brauchte, gegen Geld oder gleich gegen einen Kaffee getauscht.
Altmann ist ganz ohne Geld los – zu Fuß von Paris nach Berlin. Er hatte wirklich nur das, was er bei sich trug. Bei einigen seiner Erfahrungen musste ich grinsen, aber lest selbst!

Einer meiner Lieblingssätze: »Mitten in der Scheiße macht das Leben eine Kurve.«

Im Land der Freien
Dass dieses Buch hierhin gehört, versteht sich von selbst.
Und auch wenn ich nicht mit Altmann hätte tauschen wollen (die ganze Zeit sitzen, womöglich noch in schlechter Luft), so habe ich das Buch sehr genossen. Weil wie bei meiner Tour die zufälligen Begegnungen zu Geschenken werden.
Altmann spricht vor allem mit Menschen aus unteren Schichten (Bus fährt nur, wer so arm ist, dass er kein Auto hat), und auch bei ihnen tun sich Universen auf.

Einer meiner Lieblingssätze kommt gleich zu Beginn: »Man darf den Amerikanern alles vorwerfen, nur nicht den Mangel an Unterhaltungswert.«

Also: Lesen!

Ihr habt Zeit bis zum Frühling, dann kommt mein Buch 🙂

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Was für eine Woche!

Ihr Lieben,

die letzten Tage waren bunt und schön – und natürlich will ich Euch daran teilhaben lassen!

 

Schreiben

Nach außen nix Neues. Nach innen: Der Text wird rund, und wenn mein Muserich Sluggo mal wieder unterwegs ist und Dummheiten macht…

(c) Chalk Art by David Zinn

… bastle ich am Cover, stöbere nach schönen Schriftarten für die verschiedenen Textarten im Buch und suche meine Lieblingsbilder raus. Ich liebe es!

 

Foto-Shooting

Weil ich so gar nicht der Selfie-Typ bin und von den fünf Monaten meiner Tour gerade mal fünf (!) Bilder von mir und Josi mitgebracht habe, die leider auch nur begrenzt verwertbar sind, mussten neue Bilder her. Schließlich werde ich für das Buchcover und fürs Marketing welche brauchen.
Also hab ich meinen lieben Bekannten Dieter Borchert gefragt, der gern und gut fotografiert. Mit Assistent Alfie haben wir ein tolles Shooting gemacht, schaut selbst:

 

Antworten über Antworten

Auch darüber, dass ich Kontakt zu einer Lady herstellen konnte, die schon mehrere AutorInnen während ihrer Buchprojekte begleitet hat, freue ich mich sehr. Ich darf sie “mieten”, um sie mit meinen 1.000 Fragen zu löchern. Das wird fein!

 

Entscheidung

Außerdem habe ich mich entschieden, 1 Euro jedes verkauften Buches für Obdachlose in Kiel zu spenden. Während der Tour habe ich viele Obdachlose gesehen, und mein Respekt für sie ist total gestiegen – ihr Leben ist so unglaublich anstrengend.

Ein bisschen Wärme aus dem Heizungsschacht

Sich jeden Tag Essen und einen sicheren Schlafplatz zu suchen – oder in Kauf zu nehmen, dass man im Schlaf verprügelt oder angezündet wird – kostet jedes Fünkchen Energie. Müsste ich dauerhaft so leben, würde ich trinken, ganz bestimmt.

Wie dem auch sei. Meine unkonventionellen Übernachtungen waren zwar auch finanziell begründet, aber zur Not wäre es immer anders gegangen. Und ich hatte mein Zelt – ich hatte ein Dach über dem Kopf. Manchmal sogar zwei.

Also: Von jedem Buch, das Ihr kauft, geht 1 Euro an die Obdachlosenhilfe in Kiel (hier). Weitere Infos gibt es, wenn es das Buch gibt!

 

Job

Ach ja, und ein Vorstellungsgespräch hatte ich – da dürft Ihr gern die Daumen drücken!

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© Dieter Borchert: Fotos von mir
© Eva Strehler: Fotos ›Obdachloser in Baltimore‹ und ›Carmel-by-the-Sea‹

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Was macht dein Buch (rereloaded)?

Es ist schon krass, wie schnell die Zeit vergeht. Vor einem Monat mein letzter Beitrag – höchste Zeit für ein Lebenszeichen!

Schreiben

Mit dem Buch geht es voran. Im Moment allerdings wiederholt sich am Laptop das, was ich vor fast zwei Jahren in Kalifornien gefühlt habe: ein Zögern, das Gefühl »Ich will nicht weiterfahren / -machen, denn das bedeutet, dass alles bald vorbei ist!«
Philosophisch gesehen nähern wir uns einem Ende natürlich schon ab dem Moment, in dem wir etwas beginnen. Aber Kalifornien war damals die letzte große Richtungsänderung.

Karte USA mit Route

Mit dem ›links Abbiegen‹ bei San Diego in Richtung Osten begann die letzte große Etappe meiner Reise. Das war echt schwer.
Ähnlich jetzt. Wenn ich den Text fertig habe, ist das Buch natürlich noch lange nicht fertig. Aber eben ein riesiger Brocken, das

Herzstück. Der 25. Oktober ist mein Stichtag: An diesem Tag soll das Manuskript zu meiner Lektorin. Das heißt, das Schreiben nähert sich dem Ende, und das macht mich schon jetzt ein bisschen wehmütig. Aber es gibt eine Lösung: mehr Bücher schreiben.

A propos: »Meine Lektorin« – klingt das nicht schick? Sie arbeitet freiberuflich für den Verlag, mit dem ich dann doch nicht zusammengekommen bin, und sie arbeitet freiberuflich für Autoren. Und ab Ende Oktober für mich. Das ist ganz schön aufregend.

Während mein Text bei ihr ist, werde ich mich um Bildauswahl, Covergestaltung, das Gesamtlayout und meine Crowdfunding-Kampagne kümmern.

Meine was???

Meine Crowdfunding-Kampagne

Ein Vorteil davon, ein Buch nicht bei einem Verlag herauszubringen, ist der, dass man alles allein entscheiden und sein Buch nach eigenen Vorstellungen gestalten kann.
Ein Nachteil davon, ein Buch nicht bei einem Verlag herauszubringen, ist der, dass man alles selbst finanzieren muss.

In eine erste Auflage muss ich etwa 5.000 Euro investieren.

WAAAAAAASSS???

Ich weiß. Unfassbar viel Geld.

Aber dann auch wieder nicht. Lektorat und Layout müssen einfach professionell gemacht werden, sonst habt weder ihr noch ich Freude am Buch. Den Satz werd ich selbst versuchen, und dass ich die Bücher nicht am heimischen Gerät drucken und dann von Hand binden kann, ist leider auch unumstößliche Tatsache.

Also muss das Geld von irgendwoher kommen – und beim nächsten Mal verrate ich euch, woher.

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Was macht dein Buch? (reloaded)

Kurz: Es geht voran.

Nun tut es dies natürlich mit jedem geschriebenen Buchstaben, aber es stimmt tatsächlich. In den Verhandlungen mit dem Verlag war für die Fertigstellung des Manuskripts das Ziel Ende Oktober ausgegeben – das fand ich wegen meines Geburtstags ganz charmant. Und auch wenn der Verlag und ich letztlich nicht zueinandergefunden haben, halte ich an diesem Ziel fest.

Vor einigen Tagen habe ich eine Reihe neuer Verlage postalisch mit meinem Manuskript beglückt (die wollten das so!), andere online. Vielleicht finde ich ja noch einen Verlag für mein Wunschlayout, sonst gibt es ja noch das Self Publishing – ein Abenteuer für sich.

Ein Abenteuer ist auch meine Jobsituation: Der Vertrag bei POLO läuft Mitte September aus.

Motorradfahren ist eben Saisonsache, da wird im Winter nicht viel verkauft. Ich finde das schade – ich arbeite dort sehr gern (nicht nur wegen der Ducati). Nun suche ich also wieder nach einer Tätigkeit, die mir Leben und Schreiben gleichermaßen ermöglicht – und auch noch Spaß macht. Das ist natürlich viel verlangt, aber ich bin zuversichtlich.

Inzwischen werde ich endlich mal wieder mit Josi und Zelt unterwegs sein: Im September will ich drei Wochen auf dem TET, dem TransEuroTrail, fahren. Das sind derzeit 51.000 Kilometer unbefestigter Straßen durch ganz Europa – ein grandioses Projekt, das von ehrenamtlichen Motorradverrückten getragen wird.

Losgehen soll es für mich in Deutschland und Polen – ich werde berichten!

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Testleser-Feedback – und die Sache mit dem Verlag

Es ist eine aufregende Sache, den eigenen Text an andere Menschen zu geben – und dann noch mit der Bitte um ehrliche Rückmeldung. Man liefert sich ein bisschen aus, und bei mir kommt dann auch gern mal Angst durch. Dass es doof ist, langweilig, was auch immer.

Aber bisher ist es gut und lässt mich motiviert weiterschreiben:

  • “Das liest sich richtig gut! Vor allem die Mischung aus Unterwegssein und Begegnung mit Fremden ist toll. Du schreibst flüssig – es ist ein Vergnügen, das zu lesen.” (Bernd)
  • “Der Leser wird richtig in die Reise eingebunden. Eins weiß ich: Ich möchte dein Buch haben und zu Ende lesen.” (Carsten)
  • “Ich habe gerade die Beschreibung der Tage auf dem Schiff unglaublich genossen. Die Atmosphäre fühlt sich phantastisch an. Und ich habe immer wieder feuchte Augen bekommen. Das passiert mir immer, wenn sich ein Buch oder ein Film intensiv anfühlt. Ich konnte mir so gut vorstellen, wie sich diese Zeit anfühlt. Danke für das Hinein-Nehmen in die diese Zeit… Und die ersten Seiten der Motorrad-Reise habe ich auch sehr genossen… Ich les gleich mal weiter…” (Harald)

Und bevor Rückfragen kommen: Ja, ich habe meinen Text auch Mädels gegeben! Und natürlich reiche ich deren Meinungen nach – eine hab ich schon, sogar von einer Lektorin:

  1. “Zunächst darf ich Ihnen berichten, dass Frau X von dem Manuskript ebenfalls sehr angetan war und Ihnen einen sehr unterhaltsamen, flüssigen und pointierten Stil bescheinigt. Das war auch mein Eindruck nach dem ersten Reinlesen, aber umso besser, es noch einmal bestätigt zu bekommen.” (Programmleiter Verlag)

Schön wäre natürlich auch Feedback von unvoreingenommenen Fremden, aber ich kenne keine…
Vorschläge sind willkommen!

Der Verlag, mit dem ich in Kontakt war, und ich gehen inzwischen übrigens getrennte Wege. Ich habe ja diesen Wunsch von einem bestimmten Bilderlayout, aber das war mit dem zur Verfügung stehenden Budget nicht drin. Der Verlag hat noch nach Optionen geschaut und alles durchkalkuliert, aber da war nix zu machen. Er war superseriös und ich bin echt dankbar, dass er mich und mein Anliegen so ernst genommen hat.

Ich schreibe also erstmal weiter, werde noch einige andere Verlage anschreiben und beschäftige mich mit Self Publishing. Irgendwie kriege ich mein Buch in die Welt und zwar so, wie ich es mir vorstelle.

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