(c) Pedro Oliviera

»Careful: Soul inside.«

Was für ein Titel – und Bilder, bei denen niemand infrage stellen würde, dass sie eine Menschenseele zeigen.

Pedro Oliviera hat diese Obdachlosen photographiert.

Veronika (c) Pedro Olievera

Veronika by (c) Pedro Olievera

Ich gehe ja immer etwas beklommen an den verloren wirkenden »Gestalten« vorbei. Weiß nicht, was ich sagen soll, bin unsicher, ob Geld wirklich hilft. Älteren Menschen gebe ich einen oder zwei Euro, manchmal auch einen Schein. Bei jüngeren denke ich reflexartig: »Warum gehst du nicht arbeiten? Mach ich doch auch!«

Eine gute Antwort auf diese Gedanken habe ich noch nicht. Auch darum bin ich dankbar für Erinnerungen wie diese: »Careful: Soul inside.«

Und ich freu mich, dass wir mit meinen Büchern, deren Verkauf ja durch die Decke gehen wird ;-), ein kleines bisschen helfen können.

Weitere Infos zum Projekt von Pedro Oliviera gibt es hier (englisch).

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Photos dieses Beitrags: Dale und Veronika, © Pedro Oliviera.

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Eure Hilfe für Wohnungslose

Ihr Lieben, die Ihr meine Crowdfunding-Kampagne unterstützt habt,

heute konnte ich endlich das Geld an die Stadtmission Kiel überweisen. Ich hatte versprochen, einen Euro pro finanziertem Buch an Angebote für wohnungslose Menschen weiterzuleiten.

Weil ich es wichtig finde, dass das Geld genau dort ankommt, wo es am nötigsten gebraucht wird, habe ich mich von der verantwortlichen Mitarbeiterin beraten lassen.

Gemeinsam helfen wir nun dabei, offene Wunden und Verletzungen von wohnungslosen Menschen zu behandeln. Keine Krankenversicherung nimmt diese Menschen auf, niemand deckt die Kosten für ihre medizinische Versorgung. Aber was nicht vernünftig behandelt wird, wird schlimmer.

Wir tun das jetzt ein bisschen – und das finde ich super.

Mehr über die Arbeit der Stadtmission erfahrt Ihr hier.

 

PS.: Keine Sorge wegen meiner Hand im Bild oben. Die Verletzung ist länger her und war die gerechte Strafe dafür, dass ich über Zäune und Mauern illegal in die Heilstätten Beelitz eingedrungen bin 😉

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Es ist vorbei.

Ihr Lieben,

während ihr und der Rest von Deutschland gestern Nacht damit beschäftigt waren, das Jahr 2019 in die Ecke zu zählen, hatte ich meinen ganz persönlichen Countdown:

 

 

 

 

 

 

Ich sag euch: Das war echt aufregend.

Wie auch die vergangenen Wochen, denn für mich war es keineswegs selbstverständlich, dass die 3.500 Euro zusammenkommen, die für die Herstellung des Buches nötig sind. Nun ist es sogar mehr, und dieser Puffer ist natürlich ein tolles Gefühl.

Was ich gemacht hätte, wenn die 3.500 Euro nicht eingegangen wären? Dann hätte ich ja gar nix bekommen – bei StartNext gilt: Ganz oder gar nicht. Nun, ich hätte versucht, das Lektorat irgendwie anders zu finanzieren. Wieder putzen gehen, irgendwo einen spontanen Job finden, was auch immer.
Dann hätte ich das Buch als eBook rausgebracht – da sind Bilder ohnehin weniger angesagt, sodass ich meinen Grafiker nur für das Cover gebraucht hätte.

Und irgendwann hätte ich genug eBooks verkauft, um ein Taschenbuch zu finanzieren. Oder ein Verlag hätte entdeckt, dass da was durch die Decke geht, und sich sofort alle Rechte gesichert.

Nun, all das ist nicht nötig – zumindest nicht für dieses Buch. Ich freu mich so!!! Und danke allen, die das Projekt mit Geld, Mund-zu-Mund-Propaganda, Geiselnahmen und dem Teilen von Infos auf Facebook & Co. unterstützt haben!

aus: Eugen Onegin, Ballett Kiel

 

Von der Crowdfundingsumme gehen 130 Euro an die Obdachlosenhilfe Kiel. Und ich mache mich jetzt mit neuer Energie an die Fertigstellung des Buches.

Außerdem warten schon zwei neue Projekte – bald mehr dazu!

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Zelt unter Balkon

Hilfe für Obdachlose

1 Euro jedes verkauften Exemplars von »Hin und weg – als Motorrad-Vagabundin durch die USA« und 10% eines eventuellen Crowdfunding-Überschusses gehen an die Obdachlosenhilfe der Caritas Kiel.

Weil es ein Geschenk ist, vier Wände für sich zu haben, Wärme und Schutz.

Tag für Tag und vor allem Nacht für Nacht ohne Obdach, geschweige denn Zuhause, zu verbringen, kostet unendlich viel Kraft. Die Unterstützung aus Spenden macht den Menschen ohne Obdach jeden Tag ein bisschen leichter.

Hier hilft das Geld.

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Wünschewagen goes TV

Lebensträume und letzte Wünsche sollte man nicht mit ins Grab nehmen.

Wo die eigenen Möglichkeiten nicht mehr reichen, hilft der Wünschewagen – ein liebevoll getarnter Krankenwagen, in dem sterbend kranke Menschen von medizinischem Personal zu ihren letzten Wünschen gefahren werden.

Morgen gibt’s bei sternTV eine Reportage:

 

Und bis dahin könnt Ihr ja überlegen, welchen Traum Ihr schon jetzt angehen könnt. Wir haben schließlich nur ein Leben. Aber wenn wir es richtig leben, reicht das auch :-).

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Beitragsbild: (c) Hans Op de Beeck (Ausschnitt)

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Mein erster Pin Up-Einsatz!

Bekannte haben sich durch einen Zeitungsartikel über meine Tour inspirieren lassen, auch für den Wünschewagen zu sammeln – und bei einer Party ihre Gäste um Spenden statt Geld gebeten.

Und jetzt haltet Euch fest: Damit sich alle in Ruhe über das Projekt informieren konnten, wurde der Zeitungsartikel im stillen Örtchen aufgehängt! Ich könnte mich wegschmeißen 😀

500 Euro kamen so zusammen – einfach genial. Dafür häng ich doch gern an der Klowand!

Und ich finde, die Idee ist so toll, dass man übernehmen sollte – wann ist Eure nächste Party?

Bilder: Familie Gläser, Kiel

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