Es ist vorbei.

Ihr Lieben,

während ihr und der Rest von Deutschland gestern Nacht damit beschäftigt waren, das Jahr 2019 in die Ecke zu zählen, hatte ich meinen ganz persönlichen Countdown:

 

 

 

 

 

 

Ich sag euch: Das war echt aufregend.

Wie auch die vergangenen Wochen, denn für mich war es keineswegs selbstverständlich, dass die 3.500 Euro zusammenkommen, die für die Herstellung des Buches nötig sind. Nun ist es sogar mehr, und dieser Puffer ist natürlich ein tolles Gefühl.

Was ich gemacht hätte, wenn die 3.500 Euro nicht eingegangen wären? Dann hätte ich ja gar nix bekommen – bei StartNext gilt: Ganz oder gar nicht. Nun, ich hätte versucht, das Lektorat irgendwie anders zu finanzieren. Wieder putzen gehen, irgendwo einen spontanen Job finden, was auch immer.
Dann hätte ich das Buch als eBook rausgebracht – da sind Bilder ohnehin weniger angesagt, sodass ich meinen Grafiker nur für das Cover gebraucht hätte.

Und irgendwann hätte ich genug eBooks verkauft, um ein Taschenbuch zu finanzieren. Oder ein Verlag hätte entdeckt, dass da was durch die Decke geht, und sich sofort alle Rechte gesichert.

Nun, all das ist nicht nötig – zumindest nicht für dieses Buch. Ich freu mich so!!! Und danke allen, die das Projekt mit Geld, Mund-zu-Mund-Propaganda, Geiselnahmen und dem Teilen von Infos auf Facebook & Co. unterstützt haben!

aus: Eugen Onegin, Ballett Kiel

 

Von der Crowdfundingsumme gehen 130 Euro an die Obdachlosenhilfe Kiel. Und ich mache mich jetzt mit neuer Energie an die Fertigstellung des Buches.

Außerdem warten schon zwei neue Projekte – bald mehr dazu!

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Hilfe für Obdachlose

1 Euro jedes verkauften Exemplars von »Hin und weg – als Motorrad-Vagabundin durch die USA« und 10% eines eventuellen Crowdfunding-Überschusses gehen an die Obdachlosenhilfe der Caritas Kiel.

Weil es ein Geschenk ist, vier Wände für sich zu haben, Wärme und Schutz.

Tag für Tag und vor allem Nacht für Nacht ohne Obdach, geschweige denn Zuhause, zu verbringen, kostet unendlich viel Kraft. Die Unterstützung aus Spenden macht den Menschen ohne Obdach jeden Tag ein bisschen leichter.

Hier hilft das Geld.

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Wünschewagen goes TV

Lebensträume und letzte Wünsche sollte man nicht mit ins Grab nehmen.

Wo die eigenen Möglichkeiten nicht mehr reichen, hilft der Wünschewagen – ein liebevoll getarnter Krankenwagen, in dem sterbend kranke Menschen von medizinischem Personal zu ihren letzten Wünschen gefahren werden.

Morgen gibt’s bei sternTV eine Reportage:

 

Und bis dahin könnt Ihr ja überlegen, welchen Traum Ihr schon jetzt angehen könnt. Wir haben schließlich nur ein Leben. Aber wenn wir es richtig leben, reicht das auch :-).

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Beitragsbild: (c) Hans Op de Beeck (Ausschnitt)

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Mein erster Pin Up-Einsatz!

Bekannte haben sich durch einen Zeitungsartikel über meine Tour inspirieren lassen, auch für den Wünschewagen zu sammeln – und bei einer Party ihre Gäste um Spenden statt Geld gebeten.

Und jetzt haltet Euch fest: Damit sich alle in Ruhe über das Projekt informieren konnten, wurde der Zeitungsartikel im stillen Örtchen aufgehängt! Ich könnte mich wegschmeißen 😀

500 Euro kamen so zusammen – einfach genial. Dafür häng ich doch gern an der Klowand!

Und ich finde, die Idee ist so toll, dass man übernehmen sollte – wann ist Eure nächste Party?

Bilder: Familie Gläser, Kiel

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Noch einmal glücklich ~ ~ ~ Einblicke in die Wünschewagen-Arbeit

Ihr Lieben, es gibt einen neuen, wundervollen Film über die Arbeit des Wünschewagens – schaut mal rein!

Alle Infos zum ASB-Wünschewagen Schleswig-Holstein und wie Ihr ihn unterstützen könnt gibt es hier. Oder natürlich bei mir 🙂 .

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Beitragsbild: (c) ASB Schleswig-Holstein

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Verrücktes Leben

Bruce Springsteen dröhnt durch die Wohnung – liebe Nachbarn, entschuldigt bitte!

Aber das war zur Vorbereitung auf mein Vorstellungsgespräch gestern Nachmittag offenbar genau das Richtige – ich habe heute am frühen Vormittag (vor 10…) telefonisch die Zusage bekommen! Ich war ziemlich verdutzt, weil ich so schnell gar nicht damit gerechnet hatte. Nächstes Mal bleibe ich gleich da :-).

Was das für ein Job ist? Ich werde als Landesfachreferentin (hört, hört!) beim ASB arbeiten und dort für das Fundraising in Schleswig-Holstein verantwortlich sein. Warum ich das überhaupt hier in den Blog schreibe? Weil dazu auch der Wünschewagen gehört! Ist das nicht verrückt? Hier schließt sich mal wieder ein Kreis und ich kann mich nur verwundert freuen.

Am 15.5. geht’s in Vollzeit los, der Job ist hier in Kiel. Nur die Kleiderfrage muss noch geklärt werden. Ich denke, dieses Shirt ziehe ich nicht gleich am ersten Tag an…

Natürlich wird das jetzt einiges verändern. Nicht nur mein Mittagsschlaf wird mir nach drei Monaten Arbeitslosigkeit fehlen (und darin bin ich richtig gut), sondern auch Zeit für mein Buch. Wobei ich die freien Tage bisher auch nicht konsequent dafür genutzt habe. Der Umzug in die WG mit vorangehender Suche nach geeigneten Zwischenmietern für meine Schnuckelwohnung hat mich Zeit und vor allem Energie gekostet. Die kann jetzt ins Buch fließen. Also, nach dem Job natürlich.

Überhaupt wird es ein schönes Gefühl, finanziell mal wieder etwas entspannter unterwegs zu sein. In den USA war es ja immer knapp und seit meiner Rückkehr auch. Aber ich hab dadurch einiges gelernt und mich auch wieder an die Reis-Gemüsebrühe-Suppe meiner Studienzeit erinnert. Ganz wichtig: Ich will nicht klagen – ich habe mich für all das entschieden und so unendlich viel Gutes gesehen, gelernt und gewonnen.

Nichts möchte ich missen – und nun kommt die nächste Phase. In der Josi, Bruce und das Buch natürlich ihren Platz haben.

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(c) Shirt

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