Good bye, Europe

Zwischenstopp in Liverpool – Container löschen und neue laden. Ich komme mit David ins Gespräch – er ist unser Lotse, unser „Pilot“ für den Liverpooler Hafen. Seine Frau bezeichnet seinen Job als „Valet Parking for Ships“ – auch süß, oder? Seit 20 Jahren macht er das und ich frage ihn, ob es nicht langweilig wird. Gar nicht, sagt er. Weil er es liebt, die Veränderungen während der Jahreszeiten zu sehen, vor allem in der Tierwelt. Mir war gar nicht klar, dass hier in der Liverpooler Förde so viel zu sehen ist – ist das in Kiel auch so? So sehr, dass man sich daran erfreuen kann? Außerdem liebt David es, immer wieder anderer Schiffe zu fahren. Jahrzehntelang fuhr er als Kapitän zur See, jetzt hat er immer wieder neue Schiffe unter sich. Und seine Augen leuchten.

Und am Horizont ein Offshore-Windpark

Liverpool vor uns

Kräne im Liverpooler Hafen

Durch diese hohle Schleuse muss er fahren

Lotse David, Kapitän Drazen und Chief Officer Vjekoslav an der Außeneinheit der Brücke

Geschafft.

Stillleben

 

Wir werden über Nacht bleiben und morgen um 3 Uhr geht weiterfahren. Das werde ich wohl nicht erleben…

 

… hab ich tatsächlich nicht. Am nächsten Morgen sind wir schon ein ganzes Stück gefahren, Wales ist noch zu sehen, dann eine Weile Irland – und ich hab immer mal wieder Internet. Quasi ein sanftes Ausschleichen der Internetdroge, danach ist erstmal zwei Wochen lang nix.

Na, dann erkunden wir das neue Umfeld doch mal im Detail.

Wales – eindeutig.

Dieser zierliche Anker…

 

… sichert bei Wellengang den Stuhl. Wird an der Unterseite der Sitzfläche eingehakt.

 

Ganz wichtig.

 

Einkaufen per Vorbestellzettel – Becks steht ganz hoch im Kurs.

 

Very true.

 

Geil – selbstlöschend! Deutsche Qualität.

 

Die Bakterien in der Kläranlage des Schiffs mögen keinen Kaffeesatz.

 

Bei Schnürschuhen immer die Schlaufen wech!

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