Ich schulde euch was!

Ihr Lieben, heute gibt es ein bisschen Natur – das habe ich bisher sträflich vernachlässigt. Naja, eigentlich will Gynsburgh nochmal die tollen Bilder von sich sehen – meinetwegen auch das. Als Bär ist er ja auch irgendwie Natur… Also, es geht um den Blue Ridge Parkway, eine 755 km (469 Meilen) lange, traumhafte Straße längs der Blue Ridge Mountains – einem Teil der Appalachen, die gefühlt ein Gegengewicht zu den Rocky Mountains bilden – jetzt mal total unwissenschaftlich geschrieben.


Ich hab noch keine gute Übersetzung für Parkway gefunden – es ist irgendwas zwischen Panorama- und Kammstraße. Alle 20-30 Meilen geht es links und/ oder rechts in die Ortschaften hinab. Offenbar wurde dieser Parkway eigens für den Zweck angelegt, die Nutzer durch die Natur und die grandiosen Ausblicke zu beglücken. Das finde ich schon ziemlich genial. Es gibt massig Kurven und alle paar Meilen Aussichtspunkte, dafür keinen Durchgangs- oder Tagesverkehr. Trucks sind ohnehin verboten. Unter der Woche ist man fast allein dort unterwegs, das ist wunderschön.

Ich habe den Blue Ridge Parkway schon in Zusammenhang mit Flunker-Phil (danke, Jörg, für diesen wunderbaren Namen!) und mit meinem Herzensstädtchen Floyd erwähnt. Hier kommen nun endlich ein paar Bilder:

Das Ganze geht auch in neblig und regennass – und ist trotzdem wunderschön:

Besonders entzückend war die kleine Szene, die ich zufällig beobachtet hab, als ich mich gerade zum Weiterfahren fertigmachte:

Ein Auto hält an einem Aussichtspunkt, ein altes Paar steigt aus, er stapft erstmal ins Grüne. Sie fragt: “What are you doing there, hon?” Und er antwortet gebückt…

“I wanna give you a flower!”

Was er dann auch tut…
Ach ja, ich saß selig auf Josi und seufzte… Das Leben ist schön und Glück ist einfach.

Abschied vom Blue Ridge Parkway

Am Ende des Parkways hatte ich meine Hoffnungen auf das kleine Städtchen Gatlinburg gesetzt: vielleicht ein gemütliches Lokal mit offenem WLAN und dann ein kleines, dunkles Plätzchen für George. Aber mich erwartete der absolute Schock – Gatlinburg war natürlich nicht nur der Endpunkt der Mountains und des zugehörigen Skigebiets, sondern auch der Anfang. Und das wird ordentlich ausgeschlachtet. Die Leute fahren sogar mit den Skiliften über den Schneisen entlang – das wirkte dann doch irgendwie traurig.

Aber es ist ja bekanntlich gegen fast alles ein Kraut gewachsen, in diesem Falle in einem mexikanischen Restaurant. Nachos und Mojito im zweiten Stock, sodass ich auf die Verrückten runterschauen konnte – was braucht man mehr?

Irgendwann bin ich dann aus der Stadt rausgefahren, aber ich weiß ums Verrecken nicht mehr, wo ich übernachtet habe. Aber wo es auch war: Es scheint gut gegangen zu sein 🙂 . Sherry, war ich da schon bei Euch im Horseshoe?

So, und weil das Beste und Schönste bekanntlich immer zum Schluss kommt, sind hier nun endlich die Bilder von Model Gynsburgh. Brille: Leihgabe der Lady in Red, die wir während der Sonnenfinsternis kennengelernt haben. Tuch: privat. Kulisse: Appalachen. Agentur: Strehler. Auf Wunsch des Models nicht als Slider – die geballte Schönheit soll auf einen Blick sichtbar sein. Nun denn.

Stylish.

Kontemplativ.

Das möge jeder selbst beurteilen.

 

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One thought on “Ich schulde euch was!

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