Halte mal kurz dein Leben an.

Ich kenne den Kerl überhaupt nicht.

Er ist Österreicher, spricht lustig und mag sein braunes Ledersofa.

Seine Mission: die Rebellion gegen das Hamsterrad. 

Er trägt einen großen Teil der Schuld daran, dass ich den Mut hatte, meinen angesehenen Job für meinen USA-Traum zu kündigen. Und auch jetzt meine Träume weiterzuverfolgen – trotz aller Herausforderungen.

Der Typ heißt Markus Cerenak und gerade war sein aktueller Newsletter in meinem Postfach.

Vielleicht sind Markus, sein Text und sein Blog https://markuscerenak.com ja auch was für Dich?

Die Fragen und Gedanken  wirken manchmal schlicht – und im Grunde kennen wir sie alle. Aber Vorsicht: Es kann sich so einiges verändern, wenn Du Dich wirklich auf sie einlässt.

Alles Liebe,

Eva

Hallo!
Halte mal kurz dein Leben an, schauen dich um und frage dich, ob es das Leben ist, das du dir erhofft hast. Ob dein Leben so läuft, wie du es dir wünscht.

Wenn du “Nein” geantwortet hast, dann lautet meine Frage an dich:

“Warum nicht?”

“Woran hakt es“

“Was kannst du tun, um dein Leben zu ändern?”

Die meisten Menschen, würden jetzt antworten: “Das geht nicht so einfach, weil…”

Viele Menschen haben viele Ausreden.

Aber so muss es nicht sein.

Der erste Schritt, um aus dem Trott herauszukommen, ist: keine Ausreden mehr!

Und dann zu beschließen, die Verantwortung für die Qualität deines Lebens selbst zu übernehmen.

Du kannst deine Lebenssituation heute ändern.

Woher ich das weiß?
Weil ich es getan habe.

Und weil es Tag für Tag viele andere Menschen auch tun.
Es wird immer Hindernisse geben, aber kaum welche, die nicht überwunden werden können.

Die einzige Voraussetzung ist der Wunsch nach Veränderung.

Mark Twain sagte einmal:

“Es ist nicht die Größe des Hundes im Kampf, es ist die Größe des Kampfes im Hund.”

Wenn dein “Wollen” stark genug ist, kannst du vieles erreichen (natürlich nicht alles). Mit Sicherheit aber viel mehr als du denkst.

Der zweite Schritt, um aus dem Trott herauszukommen, ist, wie der Nike-Werbespot sagt, “Just do it”.

Du musst nicht auf den richtigen Zeitpunkt warten, um den Kurs zu ändern. Der beste Zeitpunkt ist immer jetzt.

Vielleicht gelingt es dir nicht beim ersten Mal, dann musst du es eben weiter versuchen. Erfolg wird sich mit Ausdauer einstellen.

Albert Einstein sagte einmal: “Wer nie einen Fehler gemacht hat, hat nie etwas Neues ausprobiert.”

Also komm in die Gänge. Nutze die Chance und wie William Durant, der Gründer von General Motors, sagte:

“Vergiss die Fehler der Vergangenheit. Vergiss die Misserfolge. Vergiss alles, außer dem, was du jetzt tun kannst, und tu es.”

Mein neues Buch “365” hilft dir dabei.

Ein ganzes Jahr voll Inspiration, Motivation & Manifestation!

Lass es dir gut gehen!
Markus Cerenak
Hamsterrad-Rebell & Autor

Beitragsbild: https://markuscerenak.com

Hamster: http://quergedacht20.square7.ch

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Philosophie second hand

Kennt Ihr das Phänomen der Problemkonstanz?

Das ist ganz einfach: Egal, in welcher Situation Du bist, Du hast immer in etwa die gleiche Menge an Problemen. Nur eben andere.

Woran das liegt? Gute Frage. Ich glaube, wir nehmen deshalb immer die Probleme wahr, weil gut Funktionierendes für unser Überleben keine Gefahr darstellt (gut funktionierende Waffen etc. ausgenommen). Wenn alles so läuft, wie wir das wollen, muss sich unser Gehirn nicht damit beschäftigen. Und deshalb konzentriert es sich auf andere potentiell gefährliche Dinge – irgendwas gibt es immer.

In einem kleinen Laden in den USA las ich auf einem Schild den Satz “Wenn du keine Probleme hast, bist du höchstwahrscheinlich tot.” Hart, aber wahr.

Man muss sich ja nicht gleich an jedem Problem erfreuen. Aber sich öfter mal zu sagen, dass dessen Existenz fast normal ist – einfach weil wir leben – kann sicher nicht schaden.

Worauf ich aber eigentlich hinaus will: Diese Konstanz scheint nicht nur bei Problemen gegeben zu sein.

Der alte T. Adorno sagte mal sinngemäß, dass ein Zugewinn an Freiheit gleichzeitig einen Zuwachs an Zwängen mit sich bringt.

Hab ich nicht selbst gelesen, sondern die Schriftstellerin Thea Dorn (wem fällt beim Namen was auf?). Ich wiederum hab diesen Gedanken im Magazin der Süddeutschen entdeckt und finde ihn sehr spannend. Auf der einen Seite schmeißt man Zwänge über Bord, freut sich ein Loch in den Bauch, und zack!, sind sie frech auf die andere Seite des Bootes geschwommen, sind hochgekraxelt und lachen einen von da aus an.

Kurz und knackig kann man das auch so sagen: “Tue, was du willst – und zahle dafür.” Sagen angeblich die Spanier.

Und das wiederum bedeutet doch eigentlich, dass man keine Angst haben muss – auf einer der beiden Seiten zahlt man sowieso.

Dann bezahle ich doch lieber für was richtig Gutes, oder?

 

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