USA-Fotoshow – 3. Feb – Hannover

Es ist soweit!

Nach einigen kleinen und halb privaten Foto-Shows gibt es nun die erste richtig offensichtlich-offizielle-öffentliche Foto-Show!

Wir werden von Ost nach West reisen – von Kiel über den Atlantik bis Baltimore, die Ostküste hinauf nach Maine, die Appalachen hinunter bis Tennessee über Missouri, Nebraska, South Dakota, Wyoming, Colorado und Utah bis Twin Falls, Idaho. Tolle Begegnungen, großartige Landschaften, wundervolle Menschen und natürlich die Hochs und Tiefs des Alleinunterwegsseins.

Mehr geht kaum… Oder doch – bei Teil 2 “Von West nach Ost”. Der kommt dann irgendwann.

Du willst dabei sein? Dann komm doch:

  • am 3.2.
  • von 17:30 bis ca. 20:00 Uhr
  • ins KULTURCAFÉ GINKGOO – Landwehrstr. 75 – 30519 Hannover-Döhren – 0511-844 854 66.
  • Eintritt: 10 Euro

Das wird ein feiner Abend – ich freu mich drauf!

Und Kay (Kay Steffens, er organisiert die Veranstaltung und sonst Blues Sessions): Ich komme mit weniger Gepäck als für die Tour, versprochen!

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“Land in Sicht!”

Vor einem Jahr hatte ich das magische Gefühlsmischmasch im Bauch, das dieser Satz auslöst: ein aufgeregtes Kribbeln, Vorfreude, Schiss. Ein riesiger Kontinent liegt vor mir und wartet – natürlich – nur darauf, von Josi und mir befahren zu werden.

Auf dem Foto ist das Land nicht zu erkennen, aber glaubt mir: Es ist da, irgendwo unter der untergehenden Sonne. Am nächsten Tag werde ich bei Sonnenaufgang in Chester, Philadelphia, aufwachen und ein paar Stunden später mein Frachtschiff Independent Spirit verlassen. Das wird traurig, weil ich auf dem Schiff 20 ganz wunderbare Menschen kennengelernt habe, die die Atlantiküberquerung zu einem der schönsten Erlebnisse in meinem Leben gemacht haben.

Und wisst Ihr was? Gestern bin ich in meinem Buch auf dem Schiff angekommen. Es ist toll, das alles nochmal so zu durchleben – selbst die Aufregung kommt wieder hoch. Ich komme also tatsächlich voran mit dem Buch, wobei es natürlich sein kann, dass kein Mensch irgendein Vorgeplänkel lesen will, das weder Josi noch die USA involviert. Ich vertraue da auf meine Lektoren.

Übrigens: Erinnert Ihr Euch noch an Ryan?

Er war derjenige, der mich an Bord begrüßt hat – er hatte Dienst. Damals war der Philippine Ordinary Seaman, also Matrose und Schiffsarbeiter.

Ich muss zugeben, dass ich ihn stundenlang hätte fotografieren können – irgendwas hat er. Wie dem auch sei: Seit einigen Tagen hat er noch etwas – nämlich den nächsten Schritt gemacht, um sich seinen größten Traum zu erfüllen. Als er es mir geschrieben hat, bekam ich totale Gänsehaut, ich hab mich riesig gefreut.

Was sein größter Traum ist? Nächstes Mal 🙂

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Ein ganzes ganzes Jahr.

Ein Jahr ist er her – der Aufbruch aus Kiel in mein großes Abenteuer.

Ja, ich weiß, dass die Zeit schneller vergeht, wenn man älter wird, aber sooo schnell??

Packen in Eile, weil natürlich alles viel knapper ist als geplant. 19 Uhr wollte ich los, es wurde 23 Uhr. 01:50 Uhr Ankunft in Tostedt, Übernachtung bei Cornelia, einer wunderbaren Studienfreundin.

Am nächsten Morgen weiter nach Bremerhaven – Josi abgeben. Meine Kleine fährt auf einem anderen Schiff über den Atlantik als ich, schnief…

Und ich mache mich mit dem ganzen Gepäck auf nach Antwerpen, wo die Independent Spirit auf mich wartet.

(Hier ist alles ausführlicher.)

Mehr braucht man nicht für ein halbes Jahr. Na gut, das Motorrad dann doch noch.

Eines muss ich gestehen: Wenn ich mehr Kohle hätte und weniger Schatz, würde ich sofort wieder losfahren. Die gleiche Strecke nochmal, diesmal aber mit viel mehr Zeit und hoffentlich mit ganz Wyoming, mit Montana, mit dem Crater Lake in Oregon.

Ich hab Sehnsucht.

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b4b – Bilder für das Buch

Ach ja… wenn man Hilfe braucht, soll man darum bitten.

Ich will meine 5.300 Fotos reduzieren, eine Vorauswahl für das Buch treffen – für das immerhin schon das Inhaltsverzeichnis steht ;-).

Aber schon zu Beginn scheitere ich an der mir selbst gestellten Herausforderung, die jeweils drei besten Fotos pro Tour-Etappe auszuwählen – es sind immer zu viele. Vielleicht sollte ich einfach “Etappe” neu definieren? Als Woche, Tag oder Stunde?

Oder Ihr helft mir – wie ist das?

Welche der Bilder sollen mit ins Buch, Kapitel “Überfahrt”? Schreibt es einfach in die Kommentare.

Wenn Ihr nochmal nachlesen wollt, wie die zwei Wochen auf dem Ozean waren, findet Ihr die Berichte ab hier.

Danke!

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(c) Beitragsbild: Elena Eliachevitch_Getty Images

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“Traveling is my favorite activity.”

Um in die USA zu kommen, habe ich den Atlantik an Bord der “Independent Spirit” überquert – zwei großartige Wochen, an die ich voller Sehnsucht zurückdenke.

Das hat ganz bestimmt auch mit der tollen 22-köpfigen Crew zu tun. Ein Crewmitglied war Dmytro, ein freundlicher Hüne aus der Ukraine. Der Chief Engineer will seinen großen Traum in diesem Jahr umsetzen:

“Ich will im Sommer mit meiner Familie durch Europa fahren. Einfach ins Auto steigen und dann von Odessa durch Polen und Deutschland nach Dänemark. Und dann über die Niederlande, Belgien und Frankreich bis nach Spanien.

Ich hab so etwas schon einmal gemacht, aber das war eine kleinere Tour. Diesmal will ich mir mehr Zeit nehmen. So acht bis neun Wochen – darauf freue ich mich.”

Dmytro, wir wollen Fotos von der Reise – habt ganz viel Spaß!

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(c) Karte

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Geschafft!

Ihr Lieben,

ich bin heil und gesund in den USA gelandet. Die 15 Tage Atlantiküberquerung waren eine wertvolle und witzige Zeit – einfach grandios.

Bei Sonnenuntergang haben wir am Montagabend meiner Zeit (6 Stunden hinter Euch) Land erblickt – es war toll. Über Nacht dann Einfahrt in den Hafen von Chester, wo die Jungs die ganze Nacht Container ab- und aufgeladen haben. Als ich um 6 Uhr aufwachte, gab es den perfekten Blick auf die Bucht und den Hafen.

Sonnenaufgang in Chester, Philadelphia

 

Wie dem auch sei: Ich bin jetzt in Baltimore, kann morgen hoffentlich Josi den Händen des Zolls entreißen und dann losfahren.

In den nächsten Tagen werde ich hier Bilder und erbauliche Texte von der Überfahrt hochladen. Alle, die das nicht interessiert, müssen warten, bis ich hier auf dem Festland Neues erlebt und niedergeschrieben habe 🙂

So, dann mal an die Arbeit. Und danke für Eure tolle Begleitung!!!

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