Was macht dein Buch (rereloaded)?

Es ist schon krass, wie schnell die Zeit vergeht. Vor einem Monat mein letzter Beitrag – höchste Zeit für ein Lebenszeichen!

Schreiben

Mit dem Buch geht es voran. Im Moment allerdings wiederholt sich am Laptop das, was ich vor fast zwei Jahren in Kalifornien gefühlt habe: ein Zögern, das Gefühl »Ich will nicht weiterfahren / -machen, denn das bedeutet, dass alles bald vorbei ist!«
Philosophisch gesehen nähern wir uns einem Ende natürlich schon ab dem Moment, in dem wir etwas beginnen. Aber Kalifornien war damals die letzte große Richtungsänderung.

Karte USA mit Route

Mit dem ›links Abbiegen‹ bei San Diego in Richtung Osten begann die letzte große Etappe meiner Reise. Das war echt schwer.
Ähnlich jetzt. Wenn ich den Text fertig habe, ist das Buch natürlich noch lange nicht fertig. Aber eben ein riesiger Brocken, das

Herzstück. Der 25. Oktober ist mein Stichtag: An diesem Tag soll das Manuskript zu meiner Lektorin. Das heißt, das Schreiben nähert sich dem Ende, und das macht mich schon jetzt ein bisschen wehmütig. Aber es gibt eine Lösung: mehr Bücher schreiben.

A propos: »Meine Lektorin« – klingt das nicht schick? Sie arbeitet freiberuflich für den Verlag, mit dem ich dann doch nicht zusammengekommen bin, und sie arbeitet freiberuflich für Autoren. Und ab Ende Oktober für mich. Das ist ganz schön aufregend.

Während mein Text bei ihr ist, werde ich mich um Bildauswahl, Covergestaltung, das Gesamtlayout und meine Crowdfunding-Kampagne kümmern.

Meine was???

Meine Crowdfunding-Kampagne

Ein Vorteil davon, ein Buch nicht bei einem Verlag herauszubringen, ist der, dass man alles allein entscheiden und sein Buch nach eigenen Vorstellungen gestalten kann.
Ein Nachteil davon, ein Buch nicht bei einem Verlag herauszubringen, ist der, dass man alles selbst finanzieren muss.

In eine erste Auflage muss ich etwa 5.000 Euro investieren.

WAAAAAAASSS???

Ich weiß. Unfassbar viel Geld.

Aber dann auch wieder nicht. Lektorat und Layout müssen einfach professionell gemacht werden, sonst habt weder ihr noch ich Freude am Buch. Den Satz werd ich selbst versuchen, und dass ich die Bücher nicht am heimischen Gerät drucken und dann von Hand binden kann, ist leider auch unumstößliche Tatsache.

Also muss das Geld von irgendwoher kommen – und beim nächsten Mal verrate ich euch, woher.

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