Zwischen den Jahren

Gynsburgh hat es sich am kleinen Kamin gemütlich gemacht, das reicht sogar für seinen dicken Kuschelhintern.

Ich sitze öfter, als ich es mir selbst zugetraut hätte, am Schreibtisch – die Überarbeitung des Texts mit meiner Lektorin hat angefangen. Immer wieder kommt die Frage, wozu man die denn überhaupt braucht – kann man das nicht selbst machen?
Ich kann euch sagen, da geht es um Kleines und Großes! Heißt es zum Beispiel ›ein Sammelsurium aus‹ oder ›ein Sammelsurium von…‹? Sie stellt Sätze so um, dass sie besser klingen und vor allem verständlicher sind, und sie checkt die Fakten, die ich so nonchalant ins Buch reinschreibe, und korrigiert sie notfalls. Zum Glück – ich würde mich sonst echt blamieren!
Meine Lektorin tut meinem Text gut – meine Augen hingegen werden froh sein, wenn die Fitzelarbeit vorbei ist!

Wenn ich von dem Kleinkrams mal genervt bin, denke ich an einen Vergleich, den Schreibcoach Jurenka Jurk (Schreibfluss) in mein Leben brachte: Überarbeiten ist wie Diamanten schleifen – man macht das Schöne noch schöner. Na dann!

Zum Thema Diamanten hat eine kleine Prinzessin hier etwas sehr Weises zu sagen.

Ich jedenfalls wünsche Euch funkelnde letzte 2019-er Tage!

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2 thoughts on “Zwischen den Jahren

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