Da weiß man echt alles…

Wenn eine von mir erstellte Folie mit fettem Rechtschreibfehler in einem der wichtigsten Worte eine Stunde lang in den Raum leuchtet und knapp über 100 Gäste begrüßt, dann ist das ein Hinweis auf meinen Nervositätslevel vor meinem ersten richtig öffentlichen großen Vortrag (dafür kann ich jetzt schon wieder lange Sätze schreiben…).

Offenbar scheint aber niemand deshalb wieder gegangen zu sein, und so wurde es ein spaßiger Abend für alle Beteiligten. Das Team von Bergmann & Söhne hat mich toll unterstützt und Josi mit wertschätzenden Worten bedacht (danke, Christopher!), das Essen der Fleischerei Bracker aus Bordesholm war zünftig und lecker, und die Gäste interessiert, witzig, wunderbar.

Falls jemand überlegt, ob er zu einem meiner Vorträge kommen sollte (Infos folgen), helfen vielleicht folgende (unaufgefordert eingesandte und vor allem unbezahlte!) Rückmeldungen von Gästen:

  • Danke dass wir mit dir einmal quer durch die USA reisen durften. Deine natürliche spritzige wortwitzige Art machte es uns leicht dir zuzuhören. Deine Freude und dein Spass war gut zu spüren. Ganz liebe Grüße Annette und Thomas
  • Ein unglaublicher Abend in cooler Atmosphäre mit fast 100 Gleichgesinnten. Eva Strehler hatte ihr Debüt mit dem faszinierenden Vortrag über ihre USA Reise. Redegewandt, rhetorisch mitnehmend hat sie das Publikum auf die Reise mit fahren lassen. Kecke Antworten auf Fragen der Besucher während des Vortrages brachten Stimmung in den Abend. Ganz ehrlich, ich habe schon viele Vorträge gesehen, aber sie hat es geschafft, eine ganz besondere Stimmung aufkommen zu lassen. Ich freue mich auf das nächste Mal!  (Carsten)
  • Sehr sympathisch und begeisternder Reisebericht – danke für den schönen Abend bei BergmannNMS!  (Lutz)
  • Danke für einen kurzweiligen Abend und Deinen ehrlichen und ungeschminkten Reisebericht. Dafür erhältst du von mir 5 Sterne. Top!  (Micha)

Die Bilder hab ich von Bergmann & Söhne geklaut (hier stehen sonst Motorräder, hier habe ich auch Josi gekauft):

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12:23 Uhr in Kiel: »Einen Sambucca, bitte!«

Diese Freiberuflichkeit macht mich noch zur Alkoholikerin…

Nein, ich denke nicht, dass diese Gefahr wirklich besteht. Aber es ist tatsächlich ein beständiges Hin und Her, Auf und Ab, Hin und Her, Vor und Zurück, Geld und kein Geld, Zuversicht und Ich-such-mir-einfach-wieder-einen-Job-Resignation.

Dabei läuft alles gut.

Meine wunderbare Lektorin hat meinen Text wie einen Diamanten geschliffen, und ich bin dabei, diese Schliffe einzuarbeiten. Knapp die Hälfte hab ich schon zum Strahlen gebracht.

Und morgen wird es richtig aufregend: 107 Leute haben sich für meinen Vortrag beim Motorradhändler Bergmann & Söhne angemeldet. EINHUNDERTUNDSIEBEN!!! Das ist der absolute Wahnsinn – 100 waren platztechnisch das Maximum. Wenn ich daran denke, wie sehr ich um 100 Gäste für die Empfänge kämpfen musste, die ich als Leitung des Ronald McDonald Hauses organisiert habe! Und jetzt zahlen die Leute sogar 😉

Bei der Anzahl an Zusagen könnt ihr euch meine Erleichterung darüber vorstellen, dass ich jetzt auch einen Beamer habe, der mein Laptop UND das Format meiner Bilder mag. Da musste der Sambucca im Soto’s einfach sein (wo ich demnächst aus meinem Buch bzw. Manuskript lesen werde – das Soto’s hat meine Crowdfunding-Kampagne unterstützt).

Mal sehen, ob ich Josi mit in den Raum schummeln kann, das wäre natürlich richtig cool. Dann könnte der dicke Gynsburgh auch auf ihr sitzen und nicht den Tisch mit Beamer, Laptop etc. gefährden. Ich frag mal.

Ich freu mich auf morgen Abend und auf alle, die  kommen!

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Es ist vorbei.

Ihr Lieben,

während ihr und der Rest von Deutschland gestern Nacht damit beschäftigt waren, das Jahr 2019 in die Ecke zu zählen, hatte ich meinen ganz persönlichen Countdown:

 

 

 

 

 

 

Ich sag euch: Das war echt aufregend.

Wie auch die vergangenen Wochen, denn für mich war es keineswegs selbstverständlich, dass die 3.500 Euro zusammenkommen, die für die Herstellung des Buches nötig sind. Nun ist es sogar mehr, und dieser Puffer ist natürlich ein tolles Gefühl.

Was ich gemacht hätte, wenn die 3.500 Euro nicht eingegangen wären? Dann hätte ich ja gar nix bekommen – bei StartNext gilt: Ganz oder gar nicht. Nun, ich hätte versucht, das Lektorat irgendwie anders zu finanzieren. Wieder putzen gehen, irgendwo einen spontanen Job finden, was auch immer.
Dann hätte ich das Buch als eBook rausgebracht – da sind Bilder ohnehin weniger angesagt, sodass ich meinen Grafiker nur für das Cover gebraucht hätte.

Und irgendwann hätte ich genug eBooks verkauft, um ein Taschenbuch zu finanzieren. Oder ein Verlag hätte entdeckt, dass da was durch die Decke geht, und sich sofort alle Rechte gesichert.

Nun, all das ist nicht nötig – zumindest nicht für dieses Buch. Ich freu mich so!!! Und danke allen, die das Projekt mit Geld, Mund-zu-Mund-Propaganda, Geiselnahmen und dem Teilen von Infos auf Facebook & Co. unterstützt haben!

aus: Eugen Onegin, Ballett Kiel

 

Von der Crowdfundingsumme gehen 130 Euro an die Obdachlosenhilfe Kiel. Und ich mache mich jetzt mit neuer Energie an die Fertigstellung des Buches.

Außerdem warten schon zwei neue Projekte – bald mehr dazu!

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Zwischen den Jahren

Gynsburgh hat es sich am kleinen Kamin gemütlich gemacht, das reicht sogar für seinen dicken Kuschelhintern.

Ich sitze öfter, als ich es mir selbst zugetraut hätte, am Schreibtisch – die Überarbeitung des Texts mit meiner Lektorin hat angefangen. Immer wieder kommt die Frage, wozu man die denn überhaupt braucht – kann man das nicht selbst machen?
Ich kann euch sagen, da geht es um Kleines und Großes! Heißt es zum Beispiel ›ein Sammelsurium aus‹ oder ›ein Sammelsurium von…‹? Sie stellt Sätze so um, dass sie besser klingen und vor allem verständlicher sind, und sie checkt die Fakten, die ich so nonchalant ins Buch reinschreibe, und korrigiert sie notfalls. Zum Glück – ich würde mich sonst echt blamieren!
Meine Lektorin tut meinem Text gut – meine Augen hingegen werden froh sein, wenn die Fitzelarbeit vorbei ist!

Wenn ich von dem Kleinkrams mal genervt bin, denke ich an einen Vergleich, den Schreibcoach Jurenka Jurk (Schreibfluss) in mein Leben brachte: Überarbeiten ist wie Diamanten schleifen – man macht das Schöne noch schöner. Na dann!

Zum Thema Diamanten hat eine kleine Prinzessin hier etwas sehr Weises zu sagen.

Ich jedenfalls wünsche Euch funkelnde letzte 2019-er Tage!

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