Selbstständig!

Der 1. April ist ein guter Tag, um inmitten der Corona-Krise in die Selbstständigkeit als Motorradreise-Autorin zu starten. Ich hatte schon immer ein Gespür für Timing.

Nicht nur, dass die Südosteuropa-Tour, aus der mein nächstes Buch und ein Vortrag entstehen sollten, entfällt. Nein, auch der Buchhandel ruht fast komplett – wenn ich dürfte, würde ich nach seinem Erscheinen mit meinem USA-Taschenbuch Klinken putzen gehen.

Aber so herausfordernd der Start auch zu werden scheint: Ich könnte platzen vor Freude und Stolz und Neugierde und Vorfreude!

Seit ich in den USA unterwegs war, weiß ich, dass ich so leben will – fahren und schreiben. Und Leuten davon erzählen, wie toll es ist.

Wie es auch wird: Es wird meins.

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eBook »Hin und weg – als Motorrad-Vagabundin durch die USA« für Kindle und Tolino.

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Das eBook ist da!

So, jetzt kommt hier die offizielle Meldung: Mein eBook ist da!

Meins? Nein, eures!

Fünf Monate Solo-Motorradreisen durch die USA kommen zu euch auf die Couch – für den Kindle und für den Tolino.

Und was soll ich sagen? Ich hab mein Bestes gegeben und hoffe, dass das Buch euch gut unterhält!

Für Feedback jeder Art bin ich natürlich dankbar. Und das Taschenbuch mit Bildern erscheint im April.

Viel Spaß beim Lesen!

 

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Schöne Scheiße.

Ich weiß, es ist Jammern auf hohem Niveau. Aber da das für uns alle gilt, kann ich das auch mal tun.

Meine Südosteuropa-Tour durch die Karpaten, den Balkan und die Dinariden wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Damit habe ich mich inzwischen abgefunden.

Die kommenden Wochen

Noch hoffe ich, durch Deutschland fahren zu können, auch wenn mir dazu noch kein spannendes Buchthema einfällt. Vielleicht »Geisterstädte«?
Aber im Grunde ist klar: Auch diese Tour wird nicht stattfinden – es wird Ausgangssperren  geben.

Dumm nur, dass ich ab April meine Wohnung vermietet habe, und zwar gleich für mehrere Monate – schließlich wollte ich bis September unterwegs sein. Und so schaue ich mich jetzt schon nach Plätzen um, an denen ich mein Zelt unbehelligt aufstellen und lassen kann. Darin hab ich ja Übung.

Natürlich kann ich bei meinem Liebsten und anderen lieben Menschen unterschlüpfen, aber für eine so lange Zeit will ich das nicht. Und irgendwie ist es auch eine schöne Herausforderung.

Selbstständig?!

Derzeit lege ich den Grundstein für eine freiberufliche Tätigkeit als Motorradreise-Autorin. Nicht, weil ich schon so unglaublich viel mit dem Motorrad gereist wäre, und auch nicht, weil mein Buch der absolute Verkaufsschlager würde.

Warum dann? Weil ich so leben will: Motorradfahren und schreiben, ride’n write. Diese Art zu leben will ich mir ermöglichen und finanzieren.

Mit Corona habe ich natürlich den besten Zeitpunkt für diese Freiberuflichkeit getroffen. Egal. es ist jetzt so. Und wenn ihr schön meine Bücher kauft und – sobald es wieder geht – in meine Vorträge und Lesungen kommt, dann wird das auch klappen.

Natürlich hab ich auch Schiss, dass es nicht klappt. Aber es deshalb gar nicht zu probieren, wäre auch bekloppt

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Wenn du Gott zum Lachen bringen willst…

… erzähl’ ihm deine Pläne.

Seit langer Zeit begleitet mich dieser Spruch und vielleicht ist er einer der Gründe dafür, dass ich nur selten konkrete Pläne mache. Nicht, dass ich Gott sein Lachen nicht gönnen würde, aber ich mag es doch lieber, wenn Angedachtes klappt.

Nun, meine Südosteuropa-Tour wird nicht klappen, wir alle kennen den Grund. Vor wenigen Tagen noch habe ich mir – begleitet von einem schlechten Gewissen – Gedanken darüber gemacht, ob es wegen der Flüchtlinge sicher wäre, in Bulgarien oder in Griechenland wild zu campen. Nun, auch das hat sich für dieses Jahr offenbar erledigt.

Und nun?

Sehr gute Frage.

Die Tour war so fest geplant (ha!), dass ich meine Wohnung ab dem 1. April bis Ende August untervermietet habe. Kein Scherz.

Und natürlich will ich weder die gute Zwischenmieterin rausschmeißen, noch – ich gebe es zu – auf die Kohle verzichten.

Zum 1.4. startet neben meiner nicht-Tour auch meine Selbstständigkeit als Motorradreise-Autorin – ich hab es einfach mal gewagt. Weil ich gemerkt habe, dass ich genau so leben will: fahren und schreiben, ride’n write.

Gedanken für den Sommer

In wenigen Tagen erscheint das ebook von »Hin und weg – als Motorrad-Vagabundin durch die USA« für Tolino, noch ein paar Tage später für den Kindle. Natürlich bin ich hier schon mächtig aufgeregt, wie das beim ersten Mal nun einmal so ist. Und vielleicht ist das ebook ja eine schöne Ablenkung, wenn man schon wegen Corona zuhause bleiben muss?

 

Im April, wahrscheinlich Mitte bis Ende, kommt dann endlich das Taschenbuch zum Anfassen, Lesen, Freuen. Ich schaffe es nicht mehr wie angekündigt im März, aber davon wird die Welt ganz bestimmt nicht untergehen.

Und wo werde ich wohnen? Natürlich kann ich immer bei meinem Liebsten unterschlüpfen und werde das mit Sicherheit auch tun. Aber ich habe auch schon einen netten Platz für mein Zelt entdeckt, gar nicht weit weg von Zuhause…

Zelt unter Balkon

Vor allem aber will ich unterwegs sein! Während meiner USA-Tour habe ich mich oft gefragt, ob so unkonventionelle Übernachtungen wie dort wohl auch in Deutschland möglich wären. Wild, in Vorgärten, in Gewerbegebieten, auf Einladung netter Menschen auch mal in Gästezimmern, in offen stehenden Autos – whatever.

Ich denke, so wird mein Sommer: Möglichst übernachtungskostenfrei unterwegs in Deutschland. Dann brauche ich auch wegen Corona kein schlechtes Gewissen zu haben – ich werde unterwegs mit weniger Menschen in Kontakt kommen als in Kiel. Und vielleicht werde ich dieses Mal sogar selbst kochen? Dieses Experiment dürfte dann ein eigenes Buch füllen ;-).

Und außerdem kann ich »Hin und weg – als Motorrad-Vagabundin durch die USA« ins Amerikanische übersetzen, damit die Menschen, von denen ich im Buch erzähle, auch etwas davon haben.

Ich finde, das klingt gut.

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Warum ich eine fremde Frau knutschen möchte…

Ich könnte heulen vor Freude und Aufregung: Die Karte für das Buch entsteht!!!

Die wunderbare Angelika Solibieda macht mit ihrem Ingenieurbüro cartomedia meine Tour sichtbar, und zwar auf wunderschöne, klare Weise. All die Orte, an denen ich so tolle Menschen kennengelernt habe und an denen die verrücktesten Dinge passiert sind… Ihr könnt davon natürlich im Buch lesen. Dass die Zusammenarbeit mit ihr dazu ein Traum ist, sei nur am Rande erwähnt.

Mir tut es unendlich gut, nach der genialen Cover- und Umschlaggestaltung von Ralph Müller – Büro94, ein weiteres greifbares Zeichen dafür zu haben, dass das Buch sich der Veröffentlichung nähert. Ich selbst wurschtele ja nur im Text herum, beseitige mit Hilfe meines Liebsten die letzten Schnitzer, befasse mich mit Absatzeinrückungen, geschützten Leerzeichen, Schusterjungen und Hurenkindern, Impressumsvorgaben und Textformaten für ebooks. Seit einigen Wochen fühle ich mich wie Aesops Frosch, der in den Milchkrug gefallen ist. Er strampelt und strampelt und ackert und ackert – vergebens. Nichts scheint sich zu verändern. Aber irgendwann, ganz unmerklich, verwandelt sich die Milch in Butter. Und auf dem immer fester werdenden Boden, den unser kleiner Frosch sich erstrampelt hat, kann er endlich aus dem Krug hopsen und die Prinzessin küssen. Jawohl.

Liebe Frau Solibieda, lieber Ralph, bitte nicht falsch verstehen, dass ich Sie und Dich als erste Butterklumpen einfach nur knutschen könnte!

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alle Karten © cartomedia

Frosch © LABOURJOURNAL Blog

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Der Countdown läuft!

Gefühlte drei Ewigkeiten habe ich nichts von mir hören lassen (außer facebook-Quatsch, ich gestehe). Das lag daran, dass ich fleißig war und mich mit meinem Buch-Baby nun auf der Zielgeraden befinde!

Noch im März wird Hin und weg – als Motorrad-Vagabundin durch die USA als ebook erscheinen. Das Taschenbuch schaffe ich leider erst zu Anfang April, ich bitte um Nachsicht!

Alle Crowdfunding-Unterstützerinnen und Unterstützer erhalten dann ihr signiertes Buch 🙂

So, genug geredet – zurück an die Arbeit!

Bis ganz bald
Eva

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