Was für eine Woche!

Ihr Lieben,

die letzten Tage waren bunt und schön – und natürlich will ich Euch daran teilhaben lassen!

 

Schreiben

Nach außen nix Neues. Nach innen: Der Text wird rund, und wenn mein Muserich Sluggo mal wieder unterwegs ist und Dummheiten macht…

(c) Chalk Art by David Zinn

… bastle ich am Cover, stöbere nach schönen Schriftarten für die verschiedenen Textarten im Buch und suche meine Lieblingsbilder raus. Ich liebe es!

 

Foto-Shooting

Weil ich so gar nicht der Selfie-Typ bin und von den fünf Monaten meiner Tour gerade mal fünf (!) Bilder von mir und Josi mitgebracht habe, die leider auch nur begrenzt verwertbar sind, mussten neue Bilder her. Schließlich werde ich für das Buchcover und fürs Marketing welche brauchen.
Also hab ich meinen lieben Bekannten Dieter Borchert gefragt, der gern und gut fotografiert. Mit Assistent Alfie haben wir ein tolles Shooting gemacht, schaut selbst:

 

Antworten über Antworten

Auch darüber, dass ich Kontakt zu einer Lady herstellen konnte, die schon mehrere AutorInnen während ihrer Buchprojekte begleitet hat, freue ich mich sehr. Ich darf sie “mieten”, um sie mit meinen 1.000 Fragen zu löchern. Das wird fein!

 

Entscheidung

Außerdem habe ich mich entschieden, 1 Euro jedes verkauften Buches für Obdachlose in Kiel zu spenden. Während der Tour habe ich viele Obdachlose gesehen, und mein Respekt für sie ist total gestiegen – ihr Leben ist so unglaublich anstrengend.

Ein bisschen Wärme aus dem Heizungsschacht

Sich jeden Tag Essen und einen sicheren Schlafplatz zu suchen – oder in Kauf zu nehmen, dass man im Schlaf verprügelt oder angezündet wird – kostet jedes Fünkchen Energie. Müsste ich dauerhaft so leben, würde ich trinken, ganz bestimmt.

Wie dem auch sei. Meine unkonventionellen Übernachtungen waren zwar auch finanziell begründet, aber zur Not wäre es immer anders gegangen. Und ich hatte mein Zelt – ich hatte ein Dach über dem Kopf. Manchmal sogar zwei.

Also: Von jedem Buch, das Ihr kauft, geht 1 Euro an die Obdachlosenhilfe in Kiel (hier). Weitere Infos gibt es, wenn es das Buch gibt!

 

Job

Ach ja, und ein Vorstellungsgespräch hatte ich – da dürft Ihr gern die Daumen drücken!

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© Dieter Borchert: Fotos von mir
© Eva Strehler: Fotos ›Obdachloser in Baltimore‹ und ›Carmel-by-the-Sea‹

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Mein erster Pin Up-Einsatz!

Bekannte haben sich durch einen Zeitungsartikel über meine Tour inspirieren lassen, auch für den Wünschewagen zu sammeln – und bei einer Party ihre Gäste um Spenden statt Geld gebeten.

Und jetzt haltet Euch fest: Damit sich alle in Ruhe über das Projekt informieren konnten, wurde der Zeitungsartikel im stillen Örtchen aufgehängt! Ich könnte mich wegschmeißen 😀

500 Euro kamen so zusammen – einfach genial. Dafür häng ich doch gern an der Klowand!

Und ich finde, die Idee ist so toll, dass man übernehmen sollte – wann ist Eure nächste Party?

Bilder: Familie Gläser, Kiel

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Noch einmal glücklich ~ ~ ~ Einblicke in die Wünschewagen-Arbeit

Ihr Lieben, es gibt einen neuen, wundervollen Film über die Arbeit des Wünschewagens – schaut mal rein!

Alle Infos zum ASB-Wünschewagen Schleswig-Holstein und wie Ihr ihn unterstützen könnt gibt es hier. Oder natürlich bei mir 🙂 .

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Beitragsbild: (c) ASB Schleswig-Holstein

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Letzte Wünsche wagen

Es sind die kleinen Dinge, die tiefe Freude schenken, obwohl sie uns Gesunden so alltäglich erscheinen. Deshalb unterstütze ich den Wünschewagen des ASB Schleswig-Holstein.

Dieser Wünschewagen des ASB leistet etwas ganz Wertvolles: Er hilft schwer kranken und sterbenden Menschen dabei, ihre letzten Wünsche zu erfüllen. Sei es eine letzte Fahrt ans Meer oder die Fahrt zur Hochzeit der Urenkelin, die ohne medizinische Begleitung nicht möglich wäre – der Wünschewagen macht es möglich.

Bitte unterstützt die Wunscherfüller – werdet selbst zu welchen!

Der Wünschewagen benötigt ca. 30.000 Euro pro Jahr, um seine Arbeit zu tun. Das ist nicht wenig – aber jeder Euro hilft. 10 noch mehr. Und 50 erst 🙂

Macht mit, okay?

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Besuch beim Wünschewagen

Am Dienstag, 16.1., war es soweit: Wir haben die Einladung beim Wünschewagen Schleswig-Holstein wahrgenommen. Den Mittwoch habe ich mit vergeblichen Versuchen verbracht, das wunderbare Video im Blog einzubinden, Donnerstagmorgen funktionierte es dann mit der naheliegendsten Option. Deshalb kommt der Bericht erst jetzt – ich finde, der Film war das Warten wert.

Zu viert sind wir beim ASB Kiel aufgetaucht: meine Freunde Gabi, Marco, Hinrich – stellvertretend für alle, die gespendet haben – und ich. Es war ein schönes Gefühl, auch mal auf der Spenderseite zu sitzen; aus meiner Zeit im Ronald McDonald Haus kannte ich das ja nur andersrum. Diesmal war der Kaffee für uns :-). Macht Euch doch ruhig auch einen und schaut Euch diesen berührenden Film über beschenkte Fahrgäste und ihre erfüllten Wünsche an:

Also, ich hatte Tränen in den Augen und ich war nicht die einzige. Ich meine, ein Fallschirmsprung – wie krass ist das denn! Habt Ihr das Strahlen in den Augen des Mannes gesehen? Drei Wochen danach ist er gestorben – drei Wochen, in denen er sich immer wieder daran freuen konnte, dass er seinen letzten großem verrückten Wunsch leben konnte.

Bevor unsere Gastgeber Annette Peters (Öffentlichkeitsarbeit ASB) und Axel Schröter (Projektleiter Wünschewagen SH) uns den Film zeigten, haben sie ausführlich vom Projekt erzählt. Weil ich glaube, dass es einige unter Euch interessiert, hier die m.E. wichtigsten Aspekte:

  • Der Wagen, der in Elmshorn nahe Hamburg stationiert ist, wurde 2015 eingeweiht – als zweiter überhaupt in Deutschland (Essen war schneller, aber die sind auch näher dran an den Niederlanden, woher die Idee kommt).
  • Inzwischen gibt es in 14 Bundesländern Wünschewagen. Immer wieder wird bundeslandübergreifend zusammengearbeitet, etwa bei Wünschen mit entsprechenden Distanzen oder bei Engpässen. Dann wird bei zwei Wunscherfüllungen am gleichen Tag schon mal ein Fahrzeug ausgeliehen.
  • Die Wünschewagen sind komplett ausgestattete Krankenwagen – schließlich handelt es sich immer noch um Krankentransporte mit schwerst kranken Menschen. Die Ausrüstung ist jedoch gut versteckt und die “Patienten” werden konsequent als Fahrgäste bezeichnet – man macht eine Ausflugsfahrt.
  • Mit einer Pflegefachkraft und einer Rettungsdienstkraft sind immer zwei medizinisch geschulte Begleiter an Bord, einer davon i.d.R. als Fahrer.
  • Fahrten werden ausschließlich mit ärztlicher Genehmigung angetreten.
  • Für die Fahrgäste ist das gesamte Unternehmen kostenfrei, selbst wenn es Konzertkarten, Hotelbesuch o. Ä. beinhaltet.
  • Es werden etwa 2-3 Wünsch pro Woche erfüllt – das deckt sich ungefähr mit dem Bedarf.
  • Insgesamt benötigt das Projekt 30.000 Euro pro Jahr (da hatte ich vor meiner Fahrt eine falsche Zahl genannt).

Es ist spannend, welch vielfältige Wünsche geäußert werden. Noch einmal an die Förde. Der Fallschirmsprung. Zum Konzert des Lieblingsstars. Zu einem Fußballspiel. Noch einmal durch das Heimatdorf. Zur Hochzeit der Enkelin. Zum Geburtstag der Schwester. Noch einmal in den Lieblingsgitarrenladen.

Meist können die Menschen sich ihre Wünsche selbst nicht mehr erfüllen, weil sie aufgrund von Alter oder Krankheit nicht mehr beweglich genug sind, oder weil es ohne medizinische Betreuung gar nicht ginge. In beidem Fällen hilft der Wünschewagen, die letzten Wünsche doch noch zu wagen.

Am Ende der 90 min beim ASB hatte ich mehr denn je das Gefühl, mit dieser Spendenaktion alles richtig gemacht zu haben – und ich hoffe, es geht Euch, die Ihr gespendet habt, ähnlich. Ich werde die Aktion weiterlaufen lassen und mal mehr, mal weniger intensiv darauf hinweisen. Sollte es tatsächlich zu meinen geplanten Bilderabenden und zum Buch kommen (meine nächsten großen Wünsche/ Ziele), dann geht davon selbstverständlich auch Geld ins Projekt.

Danke nochmal für Eure großartige Unterstützung!!!

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(c) Beitragsbild: Annette Peters, ASB Schleswig-Holstein / Bilder vom Wagen: ASB Schleswig-Holstein

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Einladung zum Wünschewagen-Projekt

Ihr Lieben, die Ihr zu den 1.039 Euro für den Wünschewagen beigetragen habt:
 
Wir sind herzlich eingeladen, am Dienstag, dem 16.1., oder am Mittwoch, dem 17.1., jeweils um 15 Uhr, in der ASB-Geschäftsstelle hier in Kiel vorbeizuschauen und bei einem Käffchen (Zitat!) die Arbeit des Wünschewagens näher kennenzulernen.
 
Hat jemand Lust, mit mir dorthin zu fahren? Wenn ja, wann? Di oder Mi?
 
Gebt fix Laut, damit ich einen festen Termin ausmachen kann!
 
Liebe Grüße
Eva
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