Schöne Scheiße.

Ich weiß, es ist Jammern auf hohem Niveau. Aber da das für uns alle gilt, kann ich das auch mal tun.

Meine Südosteuropa-Tour durch die Karpaten, den Balkan und die Dinariden wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Damit habe ich mich inzwischen abgefunden.

Die kommenden Wochen

Noch hoffe ich, durch Deutschland fahren zu können, auch wenn mir dazu noch kein spannendes Buchthema einfällt. Vielleicht »Geisterstädte«?
Aber im Grunde ist klar: Auch diese Tour wird nicht stattfinden – es wird Ausgangssperren  geben.

Dumm nur, dass ich ab April meine Wohnung vermietet habe, und zwar gleich für mehrere Monate – schließlich wollte ich bis September unterwegs sein. Und so schaue ich mich jetzt schon nach Plätzen um, an denen ich mein Zelt unbehelligt aufstellen und lassen kann. Darin hab ich ja Übung.

Natürlich kann ich bei meinem Liebsten und anderen lieben Menschen unterschlüpfen, aber für eine so lange Zeit will ich das nicht. Und irgendwie ist es auch eine schöne Herausforderung.

Selbstständig?!

Derzeit lege ich den Grundstein für eine freiberufliche Tätigkeit als Motorradreise-Autorin. Nicht, weil ich schon so unglaublich viel mit dem Motorrad gereist wäre, und auch nicht, weil mein Buch der absolute Verkaufsschlager würde.

Warum dann? Weil ich so leben will: Motorradfahren und schreiben, ride’n write. Diese Art zu leben will ich mir ermöglichen und finanzieren.

Mit Corona habe ich natürlich den besten Zeitpunkt für diese Freiberuflichkeit getroffen. Egal. es ist jetzt so. Und wenn ihr schön meine Bücher kauft und – sobald es wieder geht – in meine Vorträge und Lesungen kommt, dann wird das auch klappen.

Natürlich hab ich auch Schiss, dass es nicht klappt. Aber es deshalb gar nicht zu probieren, wäre auch bekloppt

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Wenn du Gott zum Lachen bringen willst…

… erzähl’ ihm deine Pläne.

Seit langer Zeit begleitet mich dieser Spruch und vielleicht ist er einer der Gründe dafür, dass ich nur selten konkrete Pläne mache. Nicht, dass ich Gott sein Lachen nicht gönnen würde, aber ich mag es doch lieber, wenn Angedachtes klappt.

Nun, meine Südosteuropa-Tour wird nicht klappen, wir alle kennen den Grund. Vor wenigen Tagen noch habe ich mir – begleitet von einem schlechten Gewissen – Gedanken darüber gemacht, ob es wegen der Flüchtlinge sicher wäre, in Bulgarien oder in Griechenland wild zu campen. Nun, auch das hat sich für dieses Jahr offenbar erledigt.

Und nun?

Sehr gute Frage.

Die Tour war so fest geplant (ha!), dass ich meine Wohnung ab dem 1. April bis Ende August untervermietet habe. Kein Scherz.

Und natürlich will ich weder die gute Zwischenmieterin rausschmeißen, noch – ich gebe es zu – auf die Kohle verzichten.

Zum 1.4. startet neben meiner nicht-Tour auch meine Selbstständigkeit als Motorradreise-Autorin – ich hab es einfach mal gewagt. Weil ich gemerkt habe, dass ich genau so leben will: fahren und schreiben, ride’n write.

Gedanken für den Sommer

In wenigen Tagen erscheint das ebook von »Hin und weg – als Motorrad-Vagabundin durch die USA« für Tolino, noch ein paar Tage später für den Kindle. Natürlich bin ich hier schon mächtig aufgeregt, wie das beim ersten Mal nun einmal so ist. Und vielleicht ist das ebook ja eine schöne Ablenkung, wenn man schon wegen Corona zuhause bleiben muss?

 

Im April, wahrscheinlich Mitte bis Ende, kommt dann endlich das Taschenbuch zum Anfassen, Lesen, Freuen. Ich schaffe es nicht mehr wie angekündigt im März, aber davon wird die Welt ganz bestimmt nicht untergehen.

Und wo werde ich wohnen? Natürlich kann ich immer bei meinem Liebsten unterschlüpfen und werde das mit Sicherheit auch tun. Aber ich habe auch schon einen netten Platz für mein Zelt entdeckt, gar nicht weit weg von Zuhause…

Zelt unter Balkon

Vor allem aber will ich unterwegs sein! Während meiner USA-Tour habe ich mich oft gefragt, ob so unkonventionelle Übernachtungen wie dort wohl auch in Deutschland möglich wären. Wild, in Vorgärten, in Gewerbegebieten, auf Einladung netter Menschen auch mal in Gästezimmern, in offen stehenden Autos – whatever.

Ich denke, so wird mein Sommer: Möglichst übernachtungskostenfrei unterwegs in Deutschland. Dann brauche ich auch wegen Corona kein schlechtes Gewissen zu haben – ich werde unterwegs mit weniger Menschen in Kontakt kommen als in Kiel. Und vielleicht werde ich dieses Mal sogar selbst kochen? Dieses Experiment dürfte dann ein eigenes Buch füllen ;-).

Und außerdem kann ich »Hin und weg – als Motorrad-Vagabundin durch die USA« ins Amerikanische übersetzen, damit die Menschen, von denen ich im Buch erzähle, auch etwas davon haben.

Ich finde, das klingt gut.

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Karte USA mit Route

Einfach in die amerikanische Weite hineinfahren – frei und mit unendlich viel Zeit. 2017 habe ich mir diesen Traum erfüllt. Dass fünf Monate dafür viel zu wenig sind, werde ich beim nächsten Mal beherzigen.

Mit Josi, meiner BMW F650GS, Zelt George und natürlich Superbär Gynsburgh erlebte ich einige der schönsten Monate meines Lebens.

Hier geht’s zum Anfang des Abenteuers – viel Spaß beim Lesen und Wegträumen!

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Cruisin’ on memory road

Ich schwelge gerade mal wieder…

Obwohl ich brav an meinem Schreibtisch sitze und schreibe, bin ich auch gerade in Ashland, Tennessee. In dieser Kleinstadt habe ich auf meiner Tour im Cody’s Diner gefrühstückt, und wenn ich jetzt darüber schreibe, bekomme ich sofort eine sonderbare Mischung aus Fern- und Heimweh.

Cody’s Diner ist einer dieser besonderen kleinen Familienbetriebe voller Herzlichkeit, rauem Lachen, entspannten Gästen, mit witziger Einrichtung, leckerem Essen und einer besonderen Geschichte. Enkel Cody, nach dem das Diner benannt ist, erkrankte als kleines Kind an Krebs, kaum jemand setzte einen Cent auf seine Heilung. Zu Unrecht – heute treibt er seine Eltern als Teenager in den Wahnsinn.

Ich bilde mir ein, dass man die Dankbarkeit der Familie im Diner spürt. Man weiß, was wirklich zählt.

Wenn Ihr mal in Tennessee seid: Esst in Cody’s Diner! Meist ist das Wetter auch besser als auf meinem Bild oben.

Bis dahin gibt es hier Einblicke:

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*Unterwegs auf der Straße der Erinnerung

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NDR 1 Welle Nord – der Knaller!

Ihr Lieben, ich muss einfach nochmal kurz angeben mit diesem Bild – ist das nicht lässig?

Danke an NDR 1 Welle Nord mit Jan Malte Andresen, Astrid Buchholz, Bettina Freitag, den Fotografen und die mir unbekannten Beteiligten für…

  • … die tolle Gesprächsatmosphäre beim Interview,
  • … die Geduld,
  • … die tollen Bilder und
  • … das tolle Marketing!

Ich hatte schon spannende Kontakte, weil im Sender so professionell gearbeitet wird.

Und darüber freuen sich Blog und Buch und ich!

 

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Diamanten? Pah…

Heute früh schickte mir meine Freundin Cornelia einen ganz zauberhaften Auszug aus einem Kinderbuch. Nicht, weil ich selbst Kinder hätte (hab ich nicht), sondern weil da so einiges zu mir zu passen scheint ;-).

Und so musste ich beim Lesen dann auch über’s ganze Gesicht lächeln – und das vor dem ersten Kaffee!

Weil es so schön ist und weil ich mitbekommen habe, dass Eltern oft die Nase voll haben von den klassischen Vorlesegeschichten, stell ich das hier einfach mal rein:

Ist das nicht entzückend? Also, auf in den Schlossgarten und die Welt dahinter!

Hier gibt’s das Buch, auf buecher.de scheint nur die CD verfügbar.

Danke, Corrie!

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(c) Diamanten

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