Selbstständig!

Der 1. April ist ein guter Tag, um inmitten der Corona-Krise in die Selbstständigkeit als Motorradreise-Autorin zu starten. Ich hatte schon immer ein Gespür für Timing.

Nicht nur, dass die Südosteuropa-Tour, aus der mein nächstes Buch und ein Vortrag entstehen sollten, entfällt. Nein, auch der Buchhandel ruht fast komplett – wenn ich dürfte, würde ich nach seinem Erscheinen mit meinem USA-Taschenbuch Klinken putzen gehen.

Aber so herausfordernd der Start auch zu werden scheint: Ich könnte platzen vor Freude und Stolz und Neugierde und Vorfreude!

Seit ich in den USA unterwegs war, weiß ich, dass ich so leben will – fahren und schreiben. Und Leuten davon erzählen, wie toll es ist.

Wie es auch wird: Es wird meins.

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eBook »Hin und weg – als Motorrad-Vagabundin durch die USA« für Kindle und Tolino.

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Schöne Scheiße.

Ich weiß, es ist Jammern auf hohem Niveau. Aber da das für uns alle gilt, kann ich das auch mal tun.

Meine Südosteuropa-Tour durch die Karpaten, den Balkan und die Dinariden wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Damit habe ich mich inzwischen abgefunden.

Die kommenden Wochen

Noch hoffe ich, durch Deutschland fahren zu können, auch wenn mir dazu noch kein spannendes Buchthema einfällt. Vielleicht »Geisterstädte«?
Aber im Grunde ist klar: Auch diese Tour wird nicht stattfinden – es wird Ausgangssperren  geben.

Dumm nur, dass ich ab April meine Wohnung vermietet habe, und zwar gleich für mehrere Monate – schließlich wollte ich bis September unterwegs sein. Und so schaue ich mich jetzt schon nach Plätzen um, an denen ich mein Zelt unbehelligt aufstellen und lassen kann. Darin hab ich ja Übung.

Natürlich kann ich bei meinem Liebsten und anderen lieben Menschen unterschlüpfen, aber für eine so lange Zeit will ich das nicht. Und irgendwie ist es auch eine schöne Herausforderung.

Selbstständig?!

Derzeit lege ich den Grundstein für eine freiberufliche Tätigkeit als Motorradreise-Autorin. Nicht, weil ich schon so unglaublich viel mit dem Motorrad gereist wäre, und auch nicht, weil mein Buch der absolute Verkaufsschlager würde.

Warum dann? Weil ich so leben will: Motorradfahren und schreiben, ride’n write. Diese Art zu leben will ich mir ermöglichen und finanzieren.

Mit Corona habe ich natürlich den besten Zeitpunkt für diese Freiberuflichkeit getroffen. Egal. es ist jetzt so. Und wenn ihr schön meine Bücher kauft und – sobald es wieder geht – in meine Vorträge und Lesungen kommt, dann wird das auch klappen.

Natürlich hab ich auch Schiss, dass es nicht klappt. Aber es deshalb gar nicht zu probieren, wäre auch bekloppt

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Warum ich eine fremde Frau knutschen möchte…

Ich könnte heulen vor Freude und Aufregung: Die Karte für das Buch entsteht!!!

Die wunderbare Angelika Solibieda macht mit ihrem Ingenieurbüro cartomedia meine Tour sichtbar, und zwar auf wunderschöne, klare Weise. All die Orte, an denen ich so tolle Menschen kennengelernt habe und an denen die verrücktesten Dinge passiert sind… Ihr könnt davon natürlich im Buch lesen. Dass die Zusammenarbeit mit ihr dazu ein Traum ist, sei nur am Rande erwähnt.

Mir tut es unendlich gut, nach der genialen Cover- und Umschlaggestaltung von Ralph Müller – Büro94, ein weiteres greifbares Zeichen dafür zu haben, dass das Buch sich der Veröffentlichung nähert. Ich selbst wurschtele ja nur im Text herum, beseitige mit Hilfe meines Liebsten die letzten Schnitzer, befasse mich mit Absatzeinrückungen, geschützten Leerzeichen, Schusterjungen und Hurenkindern, Impressumsvorgaben und Textformaten für ebooks. Seit einigen Wochen fühle ich mich wie Aesops Frosch, der in den Milchkrug gefallen ist. Er strampelt und strampelt und ackert und ackert – vergebens. Nichts scheint sich zu verändern. Aber irgendwann, ganz unmerklich, verwandelt sich die Milch in Butter. Und auf dem immer fester werdenden Boden, den unser kleiner Frosch sich erstrampelt hat, kann er endlich aus dem Krug hopsen und die Prinzessin küssen. Jawohl.

Liebe Frau Solibieda, lieber Ralph, bitte nicht falsch verstehen, dass ich Sie und Dich als erste Butterklumpen einfach nur knutschen könnte!

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alle Karten © cartomedia

Frosch © LABOURJOURNAL Blog

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Der Countdown läuft!

Gefühlte drei Ewigkeiten habe ich nichts von mir hören lassen (außer facebook-Quatsch, ich gestehe). Das lag daran, dass ich fleißig war und mich mit meinem Buch-Baby nun auf der Zielgeraden befinde!

Noch im März wird Hin und weg – als Motorrad-Vagabundin durch die USA als ebook erscheinen. Das Taschenbuch schaffe ich leider erst zu Anfang April, ich bitte um Nachsicht!

Alle Crowdfunding-Unterstützerinnen und Unterstützer erhalten dann ihr signiertes Buch 🙂

So, genug geredet – zurück an die Arbeit!

Bis ganz bald
Eva

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»Du bist verrückt – das wird doch nie was!«

Wer mich kennt, weiß, dass ich ein Fan von Träumen bin – besonders von Träumen, die gelebt werden.

Für ein neues Buchprojekt suche ich Menschen, die …

  • … einen großen oder ungewöhnlichen Traum hatten, der sie nicht mehr losgelassen hat;
  • … sich Sätze wie »Das wird doch nie was!« und »Du bist doch verrückt!« immer wieder anhören mussten;
  • … ihren Weg trotzdem und gegen Widerstände gegangen sind und
  • …ihre Träume wahrgemacht haben.

Ich möchte mit diesen Menschen sprechen und ihre Erfahrungen in einem Interviewband sammeln.

Warum? Weil ich es cool finde zu sehen, dass die Hindernisse und Widerstände, die zwischen uns und unseren Träumen stehen, überwindbar sind. Und vielleicht inspiriert es ja den einen oder die andere?

 

Dafür brauche ich eure Hilfe

Acht ganz besondere Interviewpartnerinnen und -partner haben schon zugesagt – ich hätte gern um die 30.

Kennt ihr Menschen, die in diesem Interviewband einen Platz finden sollten? Deren Geschichte inspiriert? Dann würde ich mich über einen Namen oder sogar eine Kontaktanbahnung riesig freuen!

Oder habt ihr Fragen, die in den Interviews nicht fehlen sollten? Dann her damit!

Schreibt mir bei beidem einfach an kontakt@eva-hin-und-weg.de

Ich freu mich auf eure Unterstützung!

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Es ist vorbei.

Ihr Lieben,

während ihr und der Rest von Deutschland gestern Nacht damit beschäftigt waren, das Jahr 2019 in die Ecke zu zählen, hatte ich meinen ganz persönlichen Countdown:

 

 

 

 

 

 

Ich sag euch: Das war echt aufregend.

Wie auch die vergangenen Wochen, denn für mich war es keineswegs selbstverständlich, dass die 3.500 Euro zusammenkommen, die für die Herstellung des Buches nötig sind. Nun ist es sogar mehr, und dieser Puffer ist natürlich ein tolles Gefühl.

Was ich gemacht hätte, wenn die 3.500 Euro nicht eingegangen wären? Dann hätte ich ja gar nix bekommen – bei StartNext gilt: Ganz oder gar nicht. Nun, ich hätte versucht, das Lektorat irgendwie anders zu finanzieren. Wieder putzen gehen, irgendwo einen spontanen Job finden, was auch immer.
Dann hätte ich das Buch als eBook rausgebracht – da sind Bilder ohnehin weniger angesagt, sodass ich meinen Grafiker nur für das Cover gebraucht hätte.

Und irgendwann hätte ich genug eBooks verkauft, um ein Taschenbuch zu finanzieren. Oder ein Verlag hätte entdeckt, dass da was durch die Decke geht, und sich sofort alle Rechte gesichert.

Nun, all das ist nicht nötig – zumindest nicht für dieses Buch. Ich freu mich so!!! Und danke allen, die das Projekt mit Geld, Mund-zu-Mund-Propaganda, Geiselnahmen und dem Teilen von Infos auf Facebook & Co. unterstützt haben!

aus: Eugen Onegin, Ballett Kiel

 

Von der Crowdfundingsumme gehen 130 Euro an die Obdachlosenhilfe Kiel. Und ich mache mich jetzt mit neuer Energie an die Fertigstellung des Buches.

Außerdem warten schon zwei neue Projekte – bald mehr dazu!

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